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Hassrede

CSU-Ministerin: Franz Josef Strauß würde heute bestraft werden

Das Strauß-Zitat "Ich will lieber ein kalter Krieger sein als ein warmer Bruder" wäre ein Verstoß gegen das neue EU-Gesetz über digitale Dienste, meint Bayerns Staatsministerin für Digitales Judith Gerlach.


Franz Josef Strauß war von 1961 bis zu seinem Tod im Jahr 1988 Vorsitzender der CSU (Bild: Robert Ward / wikipedia)

  • 9. Juli 2022, 06:57h 1 2 Min.

Ein Facebook- oder Twitter-Post mit den Worten "Ich will lieber ein kalter Krieger sein als ein warmer Bruder" muss nach Ansicht von Bayerns Staatsministerin für Digitales Judith Gerlach gelöscht werden. Das sagte die CSU-Politikerin in einem am Samstag veröffentlichten "Welt"-Interview. Thema war das vor wenigen Tagen vom Europaparlament verabschiedete Gesetz über digitale Dienste, das die Regeln gegen Hass und Hetze im Internet verschärft.

Gerlach: "Ja, so ändern sich die Zeiten"


Judith Gerlach (CSU) ist seit November 2018 Bayerns Staatsministerin für Digitales (Bild: Susie Knoll / Stimmkreisbüro Judith Gerlach)

"Das ist eine Diskriminierung, die mit Sicherheit auch relevant ist", sagte Gerlach über das bekannte Zitat des langjährigen CSU-Vorsitzenden und Ministerpräsidenten Franz-Josef Strauß. "Ja, so ändern sich die Zeiten", meinte die 36-jährige Ministerin. "Zu Recht" würden manche Dinge heute nicht mehr gesagt. "Es ist einfach diskriminierend. Da müssen wir nicht drumrum reden."

Den Satz "Ich will lieber ein kalter Krieger sein als ein warmer Bruder" hatte Franz-Josef Strauß erstmals im März 1970 in einem Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" gesagt. Ein Jahr später wiederholte er ihn bei einem Angriff auf Bundeskanzler Willy Brandt (SPD) bei einer CDU-Wahlkundgebung in West-Berlin: "Der jetzige Bundeskanzler wechselt mir zu oft seine Positionen. Ich habe meine immer beibehalten. Lieber ein kalter Krieger als ein warmer Bruder."

Das homophobe Strauß-Zitat wurde auch auf einem Transparent bei Deutschlands erster Homosexuellen-Demo am 29. April 1972 in Münster aufgegriffen (queer.de berichtete). (mize)

-w-

#1 FredinbkkkAnonym
  • 11.07.2022, 10:59h
  • ach du liebe Bayernkacke, wenn ich den Skandalpolitiker sehe ,muss ich an den Starfigter denken und seine Besuche bei Colonia dignitat...und die Schlaege welche er von einer Prostituierten bekam in den USA
    aber was mir sofort in Erinnerung kommt ist eine Gechichte:

    Auf einer Politiker und Diplomaten Futterparty sah der damalige "Diener" des Hr.Strauss durch ein Fenster ,wie sich in der Kueche einer abplagte einer Schildkroete den Kopf ab zu hacken.E r hatte Mitleid ,ging in die Kueche,schnappte die Schildkroete ,rammte ihr seinen Finger in den After,der Kopf schoss heraus und zack war er ab.....der Koch war begeistert und fragte wie er zu dieser Faehigkeit kaeme,
    Strausses Lakai sagte.....Erfahrungssache...was denken sie wie ich jeden morgen meinem Chef die Krawatte umbinde.....

    sieh Bild ob "Kopf auf Schulter"
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