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Stuttgart/Berlin (queer.de) - Der Rücktritt des baden-württembergischen Sozialministers Andreas Renner hat heftige Reaktionen hervorgerufen. Volker Beck, der Parlamentarische Geschäftsführer der Grünen im Bundestag, kritisierte die Vorgänge in der schwäbischen CDU scharf: "Der Rücktritt von Andreas Renner ist ein Sieg der Spießer in der Union Baden-Württemberg", so Beck. Er nennt die Stuttgarter CDU/FDP-Regierung "eine Koalition des gesellschaftlichen Muffs und der Spießbürger". Kritik auch vom CSD Stuttgart: "Dass ein Gespräch aus dem vergangenen Juli und das Grußwort zu einem schwul-lesbischen Event nun Andreas Renners politische Karriere beendet, zeigt ganz deutlich, was hier gespielt wird – nämlich Wahlkampf mit allen Mitteln", fasst Christoph Michl, Vorstand und Gesamtleiter des CSD Stuttgart, seinen Unmut zusammen. "Und das auf Kosten einer ohnehin schon diskriminierten Bevölkerungsgruppe. Andreas Renner hat mit seiner umstrittenen Schirmherrschaft endlich Bewegung in die verkrustete konservative CDU gebracht. Kurzzeitig war ein Hauch von Aufbruch zu spüren", so Michl. Er fürchtet, dass in Zukunft der "Muff der vergangenen Jahrzehnte" die Landespolitik bestimmen könnte. Politiker aus SPD und CDU hatten Renner nach dem Bekanntwerden von Beleidigungsvorwürfen gegen Bischof Gebhard Fürst zum Rücktritt aufgefordert. (dk)



32 Kommentare

#1 metinAnonym
  • 28.01.2006, 15:04h
  • mit solchen abstrafungen kann der nationale block (spd, cdu, fdp) mit
    schnitten ins eigene fleisch zeigen,
    dass schaffe, schaffe häusle baue,
    (eigenheimzulage ist schon weg),
    reduziert wird auf: schaffe, schaffe,
    und wenn es nur für einen euro ist.
    die botschaft: schluss mit lustig,
    lässt sich in der bunten schwulen sphäre
    für alle am krachensten verkünden.
    der nationale block weiss, dass er seinen
    hetero-proleten und dienstleistern, keine
    quietschig bunten tunten-umzüge mehr zumuten darf, wenn er zeitgleich für das nationale wohl alltagsbilder erzeugen wird,
    die sehr sehr häßlich sein werden. das autistische ausblenden der herankriechenden armut in gay-kreisen führt zur verharmlosenden wahrnehmung:
    Muff der vergangenen Jahrzehnte.
    die ordnungsmethoden der 50er, die kamen nach den 40ern, rollen im digitalen gewand an. in der gemeinsamen wahrnehmung des deutschen volkes gilt der mitdeutsche schwabe, fleißig und sparsam, als ein süd-modell "preußischer"
    tugenden. "die rationale physikerin" merkel und der "humanistische deich-retter" platzeck decken diese botschaften mit medialer dauerberieslung schon seit wochen ab.
    animateure im "club butterbrot", jeden tag wurst ist vorbei, toskana wem toskana gebührt. du nicht, denn: du bist deutschland
    was das ist bestimmt berlin.
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#2 DingensegalAnonym
  • 28.01.2006, 15:56h
  • Herr Beck hat voll und ganz recht! Das "Spießbürgertum" im Südwesten hat erneut zugeschlagen!
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#3 gerdAnonym
  • 28.01.2006, 16:37h
  • Das sehe ich allerdings auch so...

    Während in Landesverbänden wie in Hamburg oder in Berlin bei den beiden grossen Volksparteien ganz andere Leute an der Spitze stehen, ist in Baden-Württemberg wirklich gesellschaftlicher Muff zu erkennen. Das gilt leider auch für die SPD dort, wie die Äußerungen des Vorsitzenden dort zeigt.

    Volker Beck hat insofern recht, was die Verhältnisse in Baden-Württemberg angeht...dort sollten die WählerInnen wirklich die Grünen wählen.

    Mir tut es leid um diesen fähigen Minister, Herrn Renner. Das hat er nicht verdient...
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#4 AndréAnonym
  • 28.01.2006, 17:20h
  • Es tut mir richtig leid um Herrn Renner daß er unter die Räder des konservativen Muffs der CDU gekommen ist und natürlich auch um die Lesben und Schwulen im Ländle.Ich bin immer noch total geschockt und wütend,also wenn diese konservativen ,hirnverbrannten CDU´ler so etwas Wahlkampf nennen finde ich das mehr als schäbig,und das alles auf unserem und Herrn Renners Rücken.Sind wir noch nicht genug gestraft von der Schwarz/Gelben Regierung?Bin so was von sauer und entsetzt was hier in Baden-Würtemberg abgeht,daß ich kotzen könnte.Jetzt weis ich warum ich von der CDU und diesem scheinmoralischen
    Verein von katholischer Kirche überhaupt nichts halte.Hoffe nur daß der Muff noch sein Fett abbekommt.Also Ihr Lesben und Schwule ihr habt es in der Hand in 2 Monaten,denn da sind Wahlen.Ich hoffe Ihr macht das Kreuz an der richtigen Stelle,ich schon.....Wir laßen uns nicht unterbuttern,jetzt erts recht.
    Grüße aus dem (leider)konservativem Muff.
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#5 Baden-WürttembergerAnonym
  • 28.01.2006, 18:21h
  • Also ich bin auch bestürzt. Zwar bin ich aus Prinzip kein CDU Wähler, allerdings war Herr Renner der einzige Lichtblick im schwarzen SüdWesten. Hoffen wir, dass er ein Mandat für die Landtagswahl erhalten wird. VIelleicht sollte er sich auch einen Parteiwechsel überlegen, denn immerhin hat er ja anscheinend Freunde auch außerhalb des schwarz-gelben Lagers.

    Drücken wir die Daumen und hoffen, dass Ute (auch wenn ich sie persönlich nicht mag) dem Muff ein Ende bereiten wird.
    In diesem Sinne: Der Schwab muss raus aus dem Badnerland!
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#6 hardy-mucAnonym
  • 28.01.2006, 19:48h
  • Sind wir wieder in einer Zeit, in der die Kirche die Politik bestimmt? Dort sollte man einmal anfangen darüber nachzudenken, warum die Kirchenaustritte so stark sind. Es liegt nicht nur an der Kirchensteuer. Es ist auf gut deutsch gesagt mal wieder zum Kotzen und ich bin schon längst nicht mehr in der Kirche.
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#7 hardy-mucAnonym
  • 28.01.2006, 19:48h
  • Sind wir wieder in einer Zeit, in der die Kirche die Politik bestimmt? Dort sollte man einmal anfangen darüber nachzudenken, warum die Kirchenaustritte so stark sind. Es liegt nicht nur an der Kirchensteuer. Es ist auf gut deutsch gesagt mal wieder zum Kotzen und ich bin schon längst nicht mehr in der Kirche.
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#8 JochenAnonym
  • 28.01.2006, 20:30h
  • Klerus erwirkt Rücktritt eines Ministers.

    Wieder einmal geschickt eingefädelt vom Klerus, der Sozialminister Baden-Württembergs Andreas Renner hatte als erster CDU-Mann die Patenschaft und Schirmherrschaft eines CSDs der Schwulen und Lesben in Stuttgart übernommen.

    Die Retourkutsche der Kirche folgt ein halbes Jahr später kurz vor den Landtagswahlen, in einem drei Männer Gespräch hatte Herr Renner dem Bischoff Fürst wahrscheinlich, als dieser mit dem Familienbild und der Zeugungsfähigkeit (nicht die körperliche) von Schwulen und Lesben argumentiert, kurzer Hand gesagt "Halten Sie sich da heraus“ und auf die Zeugungsunfähigkeit (nicht die körperliche) von Priestern angespielt.

    Worauf der Bischoff Gebhard Fürst, der sich in meinem Dabeisein einzelne Rosen von einem Knaben schenken lässt, um ihn dann zärtlich über den Kopf zu streicheln, sich brüskiert fühlte.

    Es dürfte klar sein, dass es nicht kindgerecht ist, wenn ein Knabe eine Rose aus der Blumen-Boutique einem älteren Herrn schenkt, und dieser dann Zärtlichkeiten aufgrund der vorgetäuschten spontanen Schenkung vornimmt.

    Interessant ist, dass dies ein Drei-Männer-Gespräch war, welches an die Öffentlichkeit lanciert wurde und das dieses, obwohl der sehr vielfältigen Verdienste Andreas Renners zu seinem Rücktritt führte.

    Man sieht daran, welche Macht der Klerus noch immer in der Politik hat, und wie lange es noch dauern wird, bis wir eine humane Gesetzgebung durch unsere Politiker erwirken können.

    Link: Klerus erwirkt Rücktritt eines Ministers.

    Wieder einmal geschickt eingefädelt vom Klerus, der Sozialminister Baden-Württembergs Andreas Renner hatte als erster CDU-Mann die Patenschaft und Schirmherrschaft eines CSDs der Schwulen und Lesben in Stuttgart übernommen.

    Die Retourkutsche der Kirche folgt ein halbes Jahr später kurz vor den Landtagswahlen, in einem drei Männer Gespräch hatte Herr Renner dem Bischoff Fürst wahrscheinlich, als dieser mit dem Familienbild und der Zeugungsfähigkeit (nicht die körperliche) von Schwulen und Lesben argumentiert, kurzer Hand gesagt "Halten Sie sich da heraus“ und auf die Zeugungsunfähigkeit (nicht die körperliche) von Priestern angespielt.

    Worauf der Bischoff Gebhard Fürst, der sich in meinem Dabeisein einzelne Rosen von einem Knaben schenken lässt, um ihn dann zärtlich über den Kopf zu streicheln, sich brüskiert fühlte.

    Es dürfte klar sein, dass es nicht kindgerecht ist, wenn ein Knabe eine Rose aus der Blumen-Boutique einem älteren Herrn schenkt, und dieser dann Zärtlichkeiten aufgrund der vorgetäuschten spontanen Schenkung vornimmt.

    Interessant ist, dass dies ein Drei-Männer-Gespräch war, welches an die Öffentlichkeit lanciert wurde und das dieses, obwohl der sehr vielfältigen Verdienste Andreas Renners zu seinem Rücktritt führte.

    Man sieht daran, welche Macht der Klerus noch immer in der Politik hat, und wie lange es noch dauern wird, bis wir eine humane Gesetzgebung durch unsere Politiker erwirken können.

    Link:
    20six.de/atlaspf/art/468883
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#9 markusAnonym
  • 29.01.2006, 01:43h
  • wieso beleidigung der arme troff hat doch nur die wahrheit über diesen bischof gesagt und es tut mir schon sehr weh das ich einen cdu´ler in schutz nehme!
    er sollte mal nachdenken ob er nicht einfach nur in der falchen patei ist!
    ich finde leute die aeinem so schnell in den rücken fallen sollte mann nicht als freunde bezeichnen!
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#10 SchwoabAnonym
  • 29.01.2006, 11:46h
  • Ausserdem haben es die Politischen Freunde:-) die CDU , als auch der politische Gegner :-) die SPD nur für seinen Rücktritt genutzt. Die Kirche , für den der mal hier ein wenig die Zeitung lesen würde, hat das gar nicht so aufgemotzt! Das ist doch nur ein politishces Schauspiel! Manchmal sollte man genauer hinsehen, bevor die Kirchengegner hier alles der Kirche in die Schuhe schieben. Hier ging es ausschließlich um die Beseitigung eines der wenigen beliebten CDU Politikers , der nicht immer komfern mit dem " Tollen " Herrn Oettinger stand. Und der ist ja bekanntlich unser Ministerpräsident und hat schon Frau Schavan durch Halbwahrheiten erledigt im ach so moralischen Südwesten!
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