https://queer.de/?42591
"Sean Cody"-Darsteller
Pornostar Randy gestorben
Der fleißigste Performer des Pornoportals "Sean Cody" ist tot. Randy wurde nur 33 Jahre alt.

Randy war eines der bekanntesten Gesichter von "Sean Cody", einem der beliebtesten US-Pornolabels (Bild: Sean Cody)
- 12. Juli 2022, 12:24h 2 Min.
Der Pornostar Randy ist am Samstag im Alter von 33 Jahren im US-Bundesstaat Massachusetts gestorben. Das meldet der gewöhnlich gut informierte schwule Pornoblog Str8UpGayPorn. Die genaue Todesursache sei unbekannt, allerdings hatte Randy erst kurz vor seinem Tod einen Spendenaufruf auf GoFundMe gestartet und erklärt, er leide an einer Nierenfunktionsstörung.
"Ich bin völlig krank aufgewacht und endlich ins Krankenhaus gegangen. Meine Nierenfunktion lag bei 21 Prozent", hatte er darin an seine Fans geschrieben. Er sei nach fünf Tagen in der Klinik schließlich in eine Übergangseinrichtung gekommen.
Randy, der bereits in der Vergangenheit offen über seine Drogenprobleme berichtet hatte, erklärte in seiner GoFundMe-Seite auch, dass er sich offenbar nach einem Absturz seit November 2021 in Behandlung befinde. Zuletzt habe er wegen seiner langen Abwesenheit auch seinen Job verloren und sei obdachlos gewesen. "Alle Spenden werden dafür verwendet, ein Dach über dem Kopf zu finden und wieder auf die Beine zu kommen", schrieb er.
Seine gesamte schwule Pornokarriere verdankte Randy dem Label "Sean Cody", das in San Diego (US-Bundesstaat Kalifornien) beheimatet ist. Er selbst identifizierte sich zwar als heterosexuell. "Sean Cody" ist aber bekannt dafür, sogenannte "Gay-for-Pay"-Darsteller zu buchen, also Heterosexuelle, die für Geld schwule Pornos machen. Das Label fokussiert sich besonders auf junge und muskulöse Männer, die keinerlei Porno-Erfahrung mitbringen dürfen und exklusiv an das Label gebunden werden. Randy wurde schnell zu einem der beliebtesten Models – heute gilt er mit 53 Sex-Szenen als vielbeschäftigster Darsteller bei "Sean Cody".
Das Pornolabel hatte in der Vergangenheit auch für Negativschlagzeilen gesorgt. Mehrere Stars gerieten etwa mit dem Gesetz in Konflikt. Vor zehn Jahren gab ein beliebter Darsteller zu, den Besitzer eines Tattoo-Ladens aus Habgier umgebracht zu haben (queer.de berichtete).
"Ich gebe immer alles"
Randy präsentierte sich stets als großer Fan des schwulen Pornogeschäfts. 2018 sagte er etwa in einem Interview: "Ich gebe immer alles. Ich bin nur dankbar für die Chance, das hier zu tun, und danke allen meinen Fans. Ich liebe sie einfach, sie halten meine Karriere am Leben."
Walden Woods, der Regisseur in den meisten Szenen von Randy, erklärte in einer ersten Reaktion, er sei tieftraurig über den Tod des Darstellers: "Die Sekunde, in der ich ihn getroffen hatte, wusste ich, dass er toll ist", so Woods. "Es hat immer Spaß gemacht, um ihn herum zu sein. Er hatte eine tolle Energie und einen authentischen Charm." Weiter erklärte er: "Du warst ein Gigant, Randy! Ruhe in Frieden." (cw)
















Dieses "Gesundheitssystem", mensch möchte es eigentlich gar nicht so nennen, denn es verdient diesen Namen nicht, in den USA ist so widerwärtig und menschenfeindlich - der feuchte Traum aller Turbokapitalisten, die vermutlich auch noch eine Pulle überteuerten Schampus aufmachen, wenn wieder ein Mensch gestorben ist, weil er sich diese irrsinnigen Kosten nicht leisten kann.
"Oh, du kannst dafür nicht bezahlen? Na, dann müssen wir dich leider leider verrecken lassen. Schönes Restleben noch." - und dann wird sicherlich gefeiert, weil sich "sozialer Ballast" von selbst erledigt und man sich nicht mehr damit rumschlagen muss.
Ach ja: Jede andere Form ist ja "Sozialismus" und "leftist extremism", wie die Partei der Menschenfeinde (GOP) ja immer so schön über ihre schrillen Möchtegern-"Führer:innen" und "Persönlichkeiten" verlauten lässt...