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Pride-Wochenende
500.000 Menschen beim Berliner CSD erwartet
Berlin steht am Samstag wieder ganz im Zeichen der Regenbogenfahne: Die Veranstalter*innen meldeten eine halbe Million Menschen an.
- 21. Juli 2022, 12:31h 2 Min.
Eine halbe Million Menschen wird bei der diesjährigen Parade zum Christopher Street Day am Samstag in Berlin erwartet. So viele Teilnehmende meldete der veranstaltende Verein nach Angaben vom Donnerstag bei der Berliner Versammlungsbehörde an. "Wir hoffen, dass so viele kommen und freuen uns über alle, die spontan dazukommen", erklärte der CSD-Verein.
Die Demonstration für die Akzeptanz von sexuellen und geschlechtlichen Minderheiten steht in diesem Jahr unter dem Motto "United in Love – Gegen Hass, Krieg und Diskriminierung" (queer.de berichtete). Der Demonstrationszug beginnt um 12.00 Uhr in der Nähe des Potsdamer Platzes und soll nach einer Strecke von über sieben Kilometern am Abend vor dem Brandenburger Tor enden. Die Eröffnungsrede hält der offen schwule Kultursenator Klaus Lederer (Linke) stellvertretend für die Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey (SPD), die positiv auf das Coronavirus getestet wurde.
Im vergangenen Jahr hatten laut Polizei rund 35.000 Menschen teilgenommen, die Veranstalter*innen sprachen von mehr als 80.000 Teilnehmenden. Bevor der CSD 2020 coronabedingt ausfiel, waren 2019 rund eine Million Teilnehmende und Besucher*innen gezählt worden.
Instagram / dykemarch_berlin | Am Freitag um 18 Uhr findet auch der Dyke March statt
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Bereits am letzten Wochenende fand das lesbisch-schwule Straßenfest in Berlin-Schöneberg statt. Trotz Wolken und kühlerer Temperaturen besuchten tausende das Event am Nollendorfplatz und der angrenzenden Motzstraße. Auf den Bühnen wurde ein umfassendes Programm mit Diskussionen und Musik präsentiert.
Der größte deutsche CSD fand bereits Anfang des Monats in Köln statt: 1,2 Millionen Menschen waren bei der Pride-Demo dabei – unter ihnen auch Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos), der Queerbeauftragte Sven Lehmann (Grüne) sowie der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU). Nach zwei Jahren mit starken Corona-Einschränkungen konnte die Veranstaltung in der Domstadt erstmals wieder in gewohntem Rahmen stattfinden (queer.de berichtete). (AFP/dk)
Links zum Thema:
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Es kann gerne sonnig und warm sein, aber sobald die 30 Grad erreicht oder überschritten werden, ist das definitiv zu heiß, um da lange zu marschieren oder am Straßenrand zu stehen.
Die Bekämpfung des Klimawandels muss allerhöchste Priorität haben. Da kommt was auf uns zu, wogegen Corona und andere aktuelle Probleme ein Fliegenschiss sind.