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  • 31. Januar 2006 6 1 Min.

Berlin (queer.de) - Unter der Überschrift "Jetzt spricht der erste schwule Schiri" hat sich Ex-FIFA-Schiedsrichter John Blankenstein (56) in der "Bild"-Zeitung zu Wort gemeldet. Der Niederländer habe sich bereits zu Beginn seiner Laufbahn als schwul geoutet. Auf die Frage wie schwul der deutsche Fußball sei, antwortete Blankenstein: "Im Schnitt sind sieben Prozent der Menschen homosexuell. Nimmt man bei 700 Liga-Profis nur ein Prozent, sind wir bei sieben Spielern." Namen wollte er allerdings keine nennen. In Deutschland würde er anhand von Bewegungen und Sätzen Schwule in der Bundesliga ausmachen. In den Niederlanden wäre er sich sicherer: "Fünf haben sich auf Parties bei mir geoutet. Profis verstecken sich hinter einer Heirat, einer Rolle: Geld, Frau und Kinder. Sie führen aber ein schwules Leben." Außerdem gab Blankenstein zu, dass Fans verbal gegen ihn vorgegangen wären: "Fans haben oft gesungen 'Schwuler, hau ab.' Spieler haben aber nie etwas gesagt." Zuletzt verkündete Blankenstein, dass am Mittwoch das Thema Homosexualität bei der UEFA-Konferenz anstehe. Als Redner wolle er über die "Bedrohung der Art" sprechen. Erst kürzlich hatte der offen schwule Präsident des Fußball-Klubs FC St. Pauli Corny Littmann (53), in der "Bild" verkündet, dass er schwule Profis kenne – und nicht nur vom Hörensagen. (jg)

-w-

#1 JonasAnonym
  • 31.01.2006, 17:48h
  • Warum werde ich nur das Gefühl nicht los das sich ein Fußballer outen will.... Das klingt mittlerweile so als stünde eine Sensation kurz bevor ...
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#2 blumen-freundAnonym
  • 31.01.2006, 20:54h
  • ja klar.
    und das ganze mal wieder von der BILD-zeitung ins rollen gebracht.
    na da freu ich mich schon drauf. dem betroffenen fußballspieler übrigens herzliches beileid.
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#3 SaschaAnonym
  • 01.02.2006, 00:04h
  • Ja, das ist schon eine unglaubliche Situation, das in den Volkssport Nummer 1, das heterosexuellen Ritual des Auslebens homophiler Neigungen, tatsächlich auch Homosexuelle eingedrungen sein sollen.

    Wie können es die Homos auch wagen, in diese gesellschaftliche Zelebrierung maskuliner Körper einzugreifen - die haben doch schließlich schon genug davon. Dann sollen sie sich gefälligst nicht beschweren, wenn das Coming Out einem Himmelfahrtskommando gleichkommt!
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