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Norwegen
Mutmaßlicher Oslo-Attentäter bleibt in Untersuchungshaft
Auch einen Monat nach den tödlichen Schüssen am queeren "London Pub" schweigt der unter Terrorverdacht stehende mutmaßliche Täter. Mindestens für die nächsten vier Wochen bleibt er in Polizeigewahrsam.

Gedenken am Tag nach dem Anschlag; Blumen und Regenbogenfahnen am Tatort (Bild: IMAGO / NTB)
- 25. Juli 2022, 13:55h 1 Min.
Einen Monat nach den tödlichen Schüssen vor einer queeren Bar in Oslo bleibt der unter Terrorverdacht stehende mutmaßliche Täter weiter in Gewahrsam der Polizei. Die vierwöchige Untersuchungshaft wurde am Montag vom Osloer Amtsgericht um weitere vier Wochen bis zum 22. August verlängert.
Am Verdacht gegen den 43-Jährigen habe sich nichts geändert, erklärte das Gericht. Der Mann darf demnach keine Briefe erhalten oder Besuch empfangen. Das Besuchsverbot gilt jedoch nicht für seine beiden drei und zwei Jahre alten Kinder.
Eingestuft als islamistischer Terroranschlag
In der Nacht zum 25. Juni hatte der Angreifer vor der Pride-Parade in Oslo in der Nähe der beliebten Szenebar "London Pub" Schüsse abgefeuert. Zwei Menschen starben dabei, 21 weitere wurden verletzt. Die Attacke wird vom norwegischen Geheimdienst PST als islamistischer Terroranschlag eingestuft (queer.de berichtete).
Der Mann – ein Norweger mit iranischen Wurzeln – wurde wenige Minuten nach den ersten Schüssen festgenommen. Er hat nach Gerichtsangaben immer noch keine Erklärung abgegeben. Die Polizei geht unter anderem der Theorie nach, dass sich die Tat explizit gegen Homosexuelle gerichtet haben könnte. (cw/dpa)















Und die Todesopfer gab es an den anderen Tatorten.
Aus diesem Grund gibt es auch berechtigte Zweifel an homophoben Motiven.
Man kann sie natürlich nicht ausschließen solange der Täter nicht redet.