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Fußball

HSV droht homophoben Fans mit Stadionverbot

Der Hamburger SV will die Verantwortlichen des im Heimspiel gegen den FC Hansa Rostock gezeigten schwulenfeindlichen Banners identifizieren und zu einem "Stadionverbotsgespräch" vorladen.


Das homofeindliche Banner im Volksparkstadion (Bild: Selma / twitter)

Fußball-Zweitligist Hamburger SV hat angekündigt, die Initiator*innen des im Heimspiel gegen den FC Hansa Rostock (0:1) gezeigten homosexuellenfeindlichen Banners zu ermitteln. "Um die notwendige Aufklärung zu garantieren, wird der HSV in den kommenden Tagen alle relevanten Videoaufnahmen sichten und klar identifizierbare Personen zu einem Stadionverbotsgespräch vorladen", teilte der Verein am Montag mit.

Das Spruchband mit der Aufschrift "Ganz MV ist schwul – besonders der Hansa Hool" gegen die Gäste aus Mecklenburg-Vorpommern wurde in der ersten Partie nach dem Tod von Legende Uwe Seeler auf der Nordtribüne, dem Bereich der Heim-Fans, gezeigt (queer.de berichtete). Direkt darüber war ein großes Gedenkbanner "Uns Uwe – loyal und bescheiden – der Größte aller Zeiten – R.i.P Uwe Seeler" zu sehen, mit der sich die Fans von Seeler verabschiedeten.

Stärkeres Engagement gegen Queerfeindlichkeit angekündigt

"Wir sind davon überzeugt, gemeinsam mit der aktiven Fanszene, dem Supporters Club, dem Fanprojekt und allen Stadionbesuchern das Volksparkstadion als einen Ort gelebter Vielfalt und Diversität zu erhalten", sagte Cornelius Göbel, Chief Culture & Marketing Officer beim HSV.

Für den Verein sei in diesem Bereich ein noch stärkeres Engagement vonnöten, heißt es. Deshalb soll beim nächsten Heimspiel am 6. August gegen den 1. FC Heidenheim die Initiative "Welcoming Out" vorgestellt werden. Die Kampagne will erreichen, dass queere Menschen sich in Hamburg bedenkenlos outen können. Göbel sagte: "Unser HSV steht für Vielfalt, Diversität, Haltung und klare Kante. Gestern, heute und morgen." (cw/dpa)



#1 PeerAnonym
  • 26.07.2022, 10:22h
  • Nicht nur drohen, sondern umsetzen.

    Solche Leute schaden nicht nur dem Verein, sondern dem ganzen Sport.
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#2 3twefdsAnonym