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Mit Aufruf zu Toleranz

Sebastian Vettel beendet Profikarriere

Der vierfache Weltmeister hört nach dieser Saison auf. Auf der Strecke setzte er sich wiederholt für queere Rechte ein – auch in seiner Abschiedsbotschaft spricht er das Thema an.


Sebastian Vettel zeigte sich wiederholt bei Formel-1-Rennen in homophoben Ländern mit der Regenbogenfahne (Bild: Instagram / vettelofficial)
  • 28. Juli 2022, 10:55h 21 2 Min.

Der 35-jährige Formel-1-Fahrer Sebastian Vettel hat auf seiner neuen Instagram-Präsenz am Donnerstagmittag um Punkt zwölf Uhr sein Karriereende in einer Videoansprache bekanntgegeben. Er werde zum Ende der Saison 2022 aus dem Sport aussteigen.

"Rennfahrer zu sein war nie meine einzige Identität. Meine Definition von Identität ist vielmehr, wer wir sind und wie wir andere behandeln als nur was wir tun", erläuterte der Sportler, der seit 2007 im Formel-1-Zirkus zu Hause ist und insgesamt vier WM-Titel nach Deutschland gebracht hatte. Vettel erklärte, er wolle mehr Zeit mit seiner Frau und seinen drei Kindern verbringen und sich für "andere Interessen" engagieren.

Vettel: Alle haben das gleiche Recht, egal "wen wir lieben"

In dem Video sagte Vettel auch: "Ich bin tolerant und denke, wir haben alle das gleiche Recht zu leben, egal, wo wir herkommen, wie wir aussehen und wen wir lieben." Er erklärte, dass er sich Veränderungen wünsche und zeugte der jungen Generation diesen Veränderungswillen. "Ich möchte mit der Zeit gehen. Wenn man zurückblickt, wird man eh nur langsamer", so Vettel.

Vettel hatte sich in den letzten Jahren immer wieder für die Rechte queerer Menschen engagiert. 2020 fuhr er erstmals mit einem Regenbogenhelm in der Türkei, um gegen die LGBTI-feindliche Politik der Regierung in Ankara zu protestieren (queer.de berichtete). Immer wieder sprach er sich für Gleichberechtigung aus. Letztes Jahr sagte er etwa, dass sein Einsatz gegen Queerfeindlichkeit wichtiger sei als sein Sport (queer.de berichtete).

Der dreifache Vater erklärte vor gut einem Jahr auch, dass er seine Kinder bei einem Coming-out bedingungslos unterstützen würde: "Was auch immer sie tun oder wen auch immer sie lieben wollen, ich unterstütze sie. Es gibt also keine andere Reaktion als bedingungslose Unterstützung und Liebe" (queer.de berichtete). Zuletzt kritisierte er vor zwei Wochen queerfeindliche Zwischenfälle beim Großen Preis von Österreich (queer.de berichtete).

Neben seinem Einsatz für LGBTI-Rechte engagiert sich Vettel auch gegen Rassismus sowie für Umweltschutz und Nachhaltigkeit. So kritisierte er auch die Formel 1 und forderte, dass diese ihren ökologischen Fußabdruck verringern müsse. Zudem kündigte er letztes Jahr an, bei der Bundestagswahl wegen ihrer ökologischen Politik die Grünen wählen zu wollen. (dk)

-w-

#1 LothiAnonym
  • 28.07.2022, 13:05h
  • Welch ein sympathischer Mensch. Sicher auch ein Vorbild für viele. Ich mochte ihn schon seit seinem Karriere Antritt im Formel eins Rennen.
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#2 HmmmAnonym
  • 28.07.2022, 13:35h
  • Antwort auf #1 von Lothi
  • Is ja auch ein sympathischer dude, aber seien wir doch mal ehrlich:

    Der einzige Grund warum er hier in einer recht linken "Blase" nicht (zurecht) als Klimasünder verschrien wird ist der Tatsache geschuldet das er in Regenbogen rumläuft....

    Formel 1 als solches hat 2022 keine Existenzberechtigung mehr!
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#3 LothiAnonym
  • 28.07.2022, 13:57h
  • Antwort auf #2 von Hmmm
  • Ich gebe Dir selbstverständlich recht. Mich interessiert kein Formel 1. S.Vettel ist mir nur aus den Sportnachrichten bekannt und ich fand ihn von Beginn an einfach zum anbeißen. Geht mir bei manch gutaussehenden Fußballern ebenso. Obwohl ich kein Fan davon bin.
    Augensex eben ;-)
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