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Thüringen

Homofeindlicher Übergriff nach CSD Jena

In Jena gingen am Samstag über 4.500 Menschen ohne Zwischenfälle für LGBTI-Rechte auf die Straße. Doch am späten Abend wurde ein 21-Jähriger von zwei Unbekannten beleidigt und bedroht.


Symbolbild: Einsatzwagen der Polizei (Bild: fsHH / pixabay)

  • 1. August 2022, 05:25h, noch kein Kommentar

Erneut kam es nach einer CSD-Demonstration zu einem queerfeindlichen Übergriff. In Jena wurde am Samstagabend ein 21-Jähriger von zwei Unbekannten mehrfach beleidigt und bedroht. Das meldete die Polizei am Sonntag.

Der Vorfall ereignete sich gegen 23 Uhr an der Endhaltestelle der Linie 3 in Jena-Lobeda. Die homofeindlichen Beschimpfungen gipfelten darin, dass einer der unbekannten Tatverdächtigen auf den 21-Jährigen zuging und offen äußerte, diesen zusammenschlagen zu wollen. Dies konnte durch zwei Unbeteiligte glücklicherweise verhindert werden.

Die beiden Tatverdächtigen seien dann in Richtung einer nahegelegenen Kneipe gegangen. Die Polizei sucht Zeug*innen des Vorfalls. Hinweis werden unter der Tel. (03641) 81-0 entgegengenommen.

Neuer CSD-Rekord für Thüringen

An der CSD-Demonstration in Jena hatten sich am Samstag mehr als 4.500 Menschen beteiligt. Diese Zahl nannten sowohl die Veranstalter*innen als auch die Polizei. "Das war der größte CSD-Demonstrationszug in den vergangenen zehn Jahren in Thüringen", sagte eine Sprecherin vom CSD Jena Bündnis.

Der Zug zog sich nach Angaben der Polizei auf einigen Hundert Metern Länge durch das Zentrum der Thüringer Universitätsstadt. Er sei friedlich verlaufen wie auch die Abendveranstaltungen, sagte ein Polizeisprecher. (cw/dpa)