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Kommentare zu:
Brad Pitt: Fürs Kino schwul


#1 madridEUAnonym
  • 02.02.2006, 15:56h
  • Die Jagd nach dem Oscar halte ich für legitim, weil er nun mal DER Filmpreis überhaupt ist, auch wenn man über dessen Qualität streiten kann. Brad Pitt, Tom Cruise und andere Hollywood-Stars dieses Schlages langweilen mich mitsamt ihrer bedingungslosen Anhängerschaft . Nennt es meinetwegen Anti-American-Way-of-Acting. Auch den können wir hier auf Wunsch ausdiskutieren!
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#2 JoshuaAnonym
  • 02.02.2006, 22:58h
  • Shit, mein Drehbuch ist noch nicht fertig!! *lol* Kann der Gute noch ein, zwei Jahre damit warten?? Ich hab da ne gute Rolle... *lach*
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#3 seb1983
  • 03.02.2006, 17:39h
  • Brad Pitt will unbdeingt einen Schwulen spielen? Oh gott ein Traum wird wahr, haltet mich meine Knie werden ganz weich *g*
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#4 OscarAnonym
  • 03.02.2006, 18:39h
  • Ist ja schön , daß er das will brauch er doch nur zu uns zu kommen und zur Not bekommt er dann meinen OSCAR!!!!!
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#5 columbiaAnonym
#6 nrw_boyAnonym
#7 MalteAnonym
  • 06.02.2006, 20:42h
  • Egal, was auch immer der Grund sein mag - alles, was Homosexualität in der Öffentlichkeit presenter macht und zu einem selbstverständlicheren Umgang beitragen kann, ist mir absolut willkommen!

    Und wenn dann noch Prominente wie Brad Pitt mitspielen ist die Chance groß, dass es kein Nischenfilm wird, sondern dass es mehr Leute sehen.

    Dann hoffe ich, dass daraus was wird und er ein richtig gutes Skript (und tollen Regisseur, weitere Schauspieler, etc.) findet, mit einer richtig romantischen Geschichte!

    Ich wünsche mir ja schon lange einen Homofilm, wo es mal nicht um AIDS, Coming-out, Gewalt gegen Schwule, etc. geht. Das sind auch alles wichtige und gute Filme, aber ich würde mir mal eine richtige romantische Komödie a la "E-Mail für Dich", "Notting Hill", "Bridget Jones" wünschen - nur halt in schwul...
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#8 LinkerCacheAnonym
  • 06.02.2006, 22:15h
  • Na und? Warum soll ein Hetero nicht nen schwulen spielen?? umgekehrt gehts doch auch, siehe Tatort-Kommissar schmücke...

    ansonsten, selbst in serien wie queer as folk sind nicht sooooooooooooo viele echte schwule vertreten. da sind nur Randy(Justin), Peter(Emmet) und Jack(Vic) ECHTE Schwule. Und, ganz ehrlich, für ne Hete spielt Gale(Brian) seine Rolle sehr emotional und intensiv.

    Ich glaube auch, das es nicht so einfach ist, passende darsteller für solch intensive Sexszenen zu finden, zumasl ich auch auf einer US-Site gelesen habe, das Randy während der Dreharbeiten des öfteren mal nen harten bekam;-)
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#9 SaschaAnonym
  • 07.02.2006, 15:39h
  • @Malte:

    Ja, es sollte endlich mal eine "ganz normale" Liebesgeschichte zweier Homo-Männer erzählt werden sollte!!!

    Aber warum gelingt das bisweilen nicht?

    Gerade weil WIR Homosexuelle viel zu wenig an der Realisierung entsprechender Filmprojekte partizipieren!

    Ich kann jedenfalls auf angeblich schwule Filme, die aber exklusiv von Heten zu deren persönlicher Profilierung inszeniert werden (weil es gerade in Mode kommt!), gern verzichten.

    Die Darstellung authentischer homosexueller Identitäten und Gefühle sind von solchen Machwerken nicht zu erwarten!
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#10 dragonwarriorAnonym
  • 07.02.2006, 16:44h
  • @ sascha & malte

    sascha, ich würde da erstmal brokeback mountain abwarten wollen. wenn mann einen blick auf die website und dort in die testimonials der zuschauer wirft, bekommt mann den eindruck, dass es sehr gut gelungen ist, authentisch zu sein...

    ich bin mir auch nicht sicher, ob es heterosexuellen zuschauern möglich ist, eine schwule geschichte anzuschauen und sich selber darin wiederzufinden, wie es uns in hetero geschichten möglich ist...

    vergessen wir nicht: wir sind von klein auf damit aufgewachsen, diesen - nennen wir es mal so - transfer zu leisten (etwas über das ich keineswegs undankbar bin, weil ich das gefühl habe, dass mir das ungeheure vorteile verschafft, wenn es darum geht, mich in andere menschen und ihre perspektive hineinzuversetzen).

    ist nur so ein gedanke...
    letzten endes hat ihn toby johnson in "gay spirituality" wundervoll formuliert.
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#11 madridEUAnonym
  • 07.02.2006, 17:07h
  • @dragonwarrior: Genau das denke ich als Schwuler auch. Wir haben einen besonderen Draht, uns in die Gedanken und Gefühle anderer zu versetzen, die als "normal" gelten, weil wir ein Leben lang nichts anderes vorgesetzt bekommen haben. Man stelle sich vor, wie es unseren
    Brüdern und Schwestern in Teilen Osteuropas und der Dritten Welt ergehen muss, wo Homosexualität überhaupt nicht existieren darf, ja schwer bestraft wird. Einen kleinen Vorgeschmack hatten wir schon zu Adenauers und Francos Zeiten, an deren Muff ich noch im Zorn zurückblicke und wo wir hervorragende Schauspieler sein mussten, um der Norm zu entsprechen.Das war auch kein Zuckerlecken, auch wenn manche Nostalgiker das anders sehen.
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#12 SaschaAnonym
  • 08.02.2006, 13:54h
  • @dragonwarrior:

    Wenn Heterosexuelle angeblich "nicht in der Lage" sind, sich in eine homosexuelle Beziehung und deren Emotionen "hineinzuversetzen", dann - wie du es ja selbst darlegst - aus Gründen sozial vermittelter Ignoranz.

    Und gerade deshalb wird es höchste Zeit, dass sie es lernen!

    Wir sollten uns auch keinesfalls mit dem von dir beschriebenen Zustand abfinden, dass jedem Menschen vom ersten Atemzug an immer nur das Eine, die eine Realität, die eine sexuelle Identität als das "Normale" eingetrichtert wird.

    Meines Erachtens handelt es sich hier um einen schweren Eingriff in die freie, selbstbestimmte sexuelle Entwicklung von Kindern und Jugendlichen.

    Authentische Filmprojekte über homosexuelle Beziehungen (durchaus auch romantisch, nicht nur immer problematisch, erzählt) können hier einen wichtigen Beitrag für Veränderung leisten. Denn "von Natur aus" kann sehr wohl auch ein Heterosexueller homosexuelle Gefühle nachvollziehen oder dies zumindest lernen.
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