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- 03. Februar 2006 2 Min.
Sport-Manager Michael Mronz hat erstmals in der "Bunten" über seine Beziehung mit "der rheinischen Frohnatur" Guido Westerwelle gesprochen.
Von Jan Gebauer
Guido Westerwelle (44) und Michael Mronz (38) gelten als schwules Traumpaar – hauptsächlich für Zeitungen wie "Bild" oder Magazine à la "Bunte". Die Zwei sorgen für Schlagzeilen, und sei es nur damit, dass beide mit goldenen Ringen an der Hand gesichtet wurden. Die "Bild" nannte sie im Sommer 2004 sogar "das Power-Paar". Nun hat Mronz erstmals ausführlich über seine Beziehung mit Westerwelle gesprochen – in der aktuellen "Bunten", die Caroline von Monaco auf dem Cover mit dem Titel "Was verbirgt sie vor uns?" präsentiert.
Mronz gibt sich nicht so geheimnisvoll, beantwortet aber auch nicht jede neugierige Frage von "Bunte"-Redakteur Tobias Lobe ausführlich. Dennoch gibt er muntere Einblicke in das Privatleben der beiden unterschiedlichen Männer. "Warum ich nicht reiten kann" lautet die Überschrift zum Interview. Ein Tor, wer dahinter schlüpfrige Details jenseits der Westerwellschen Bettkante vermutet. Vielmehr steckt dahinter, dass Mronz als Pferdesport-Manager selber keine große Lust aufs Reiten hat. Dafür lachen Westerwelle und er gerne: "Wir sind beide sehr positiv denkende Menschen, eben rheinische Frohnaturen. Wir nehmen nicht immer alles bierernst. Wir haben einfach Spaß an den Dingen, die das Leben bringt." Darüber ein Foto des strahlenden Mronz.
Sowohl Westerwelle als auch Mronz sind kunstinteressiert, wobei der FDP-Vorsitzende wesentlich mehr Energien in diesen Bereich investiert als sein Partner. Dieser empfindet es allerdings als außerordentlich "faszinierend", von Westerwelle etwas Neues zu lernen und erfahren. "Und es gibt Interesse für Opern, klassische Musik und Konzerte. Das macht viel Freude", verrät Mronz. Auch zu ernsteren Themen hat sich die Sportskanone (Jogging, Tennis, Beachvolleyball) geäußert: Natürlich ist er, "egal wie man sie nun nennt", für die "Homo-Ehe".
Einen richtungweisenden Kommentar zu seiner politischen Einstellung gab er ebenso ab ("Ich schätze die Freiheit und das Vertrauen in die Chancen des Lebens.") wie zu Bundespräsident Köhler (CDU). Mit diesem teilt er nämlich die Meinung, dass "bei Kindern, die in einem Umfeld aufwachsen, das von Liebe, Respekt und Zuneigung geprägt ist, es keine Rolle spielt, wer erzieht." Ob die besagten Goldringe ein öffentliches Bekenntnis zueinander sein, wollte Mronz aber nicht bestätigen. "Das ist unsere private Entscheidung ... Es gibt den Ring. Punkt." Aber immerhin weiß nun die ganze Welt, was es bei Mronz und Westerwelle Leckeres zum Essen gibt, wenn der Sportmanager mal kocht: Bratkartoffeln! "Aber meinen Lebensunterhalt sollte ich damit wohl besser nicht verdienen", scherzte Mronz zum Abschluss des Interviews. Na dann: Guten Appetit!
3. Februar 2006
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das ist mir ganz klar,
ich würde gern mit ihm regieren,
doch dann kam Münte auf allen Vieren.
Ich werde schwach bei Westerwelle,
dann geb ich mir die Kelle,
weiß ich doch ganz genau,
der liebt niemals eine Frau.
Die Moral von der Geschicht':
Regieren ist keine Guido-Pflicht!
In tiefer Trauer,
Eure Kanzlerin der Herzen