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München (queer.de) - Dr. Hans Jäger, Kongresspräsident der 11. Münchener Aids-Tage, hält es für möglich, dass bis 2016 der HI-Virus aus dem Körper eines Infizierten eliminiert werden kann. "Ich glaube, dass wir eine Heilung in den nächsten zehn Jahren bekommen werden", so Jäger zur "Ärzte Zeitung". Er bezieht sich dabei auf eine amerikanische Studie, nach der HIV ein bestimmtes Enzym braucht, um sich im Erbgut von Zellen zu verstecken. Mit Hilfe eines Enzymhemmers (Valproat) würde dem Virus die Möglichkeit genommen, unerkannt im Körper zu bleiben. Derzeit ist allerdings noch keine Heilung HIV-Infizierter möglich. Deshalb sieht Jäger den Anstieg der HIV-Infektionen bei Schwulen kritisch: "Überproportional stark ist die Zahl der Neuinfektionen in der Gruppe der schwulen Männer gestiegen, bei denen wir sehen, dass das vorher vorbildliche Präventionsverhalten so langsam entschwindet." Ursache für den neuen Leichtsinn bei Schwulen sei die schwindende Angst vor der früher tödlichen Erkrankung. (dk)



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Wenn HIV-Medikamente nicht mehr wirken

Müssen sich Menschen mit HIV Sorgen machen, dass ihre Therapie wegen Resistenzen bald versagt?

20 Kommentare

#1 LarsAnonym
  • 03.02.2006, 17:19h
  • Ich halte solche Meldungen immer für problematisch. Da werden Hoffnungen geweckt, für die es nur geringe Grundlagen gibt.
    Es wäre natürlich toll, wenn sich das bewahrheiten würde, allerdings sollte man das Ei erst versprechen, wenn die Henne gelegt hat.
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#2 seb1983
  • 03.02.2006, 17:33h
  • er hält es ja nur für möglich, so eine Vermutung kann man ja mal stellen auch wenn es nicht viel Sinn macht. Vielleicht hat man bis dahin auch was gegen Krebs, kann Atommüll unschädlich machen und Orgena im Reagenzglas ziehen, wer weiß das schon so genau.
    Einige Krankheiten kann wird man nie heilen können. Wird sich zeigen ob Aids dazu gehört.
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#3 VollkornmannAnonym
  • 03.02.2006, 18:37h
  • Komischer Mann, dieser Doc:
    Einerseits behauptet er, in 10 Jahren werde HIV heilbar sein. Und im nächsten Atemzug wundert er sich über den wachsenden Leichtsinn und das schwindende Präventionsverhalten.
    Ja nun, 10 Jahre, so lange hält man es mit den heutigen Medikamenten schon noch aus (vorausgesetzt, man wird sie sich auf Dauer leisten können)...

    Seit mehr als 20 Jahren sucht man nach einem Heilmittel. Mehrere vielversprechende Ansätze waren letztendlich doch ein Flop. Und da kommt nun so ein Wichtigtuer daher, gerift sich einen genauso unsicheren Ansatz heraus und stellt unverantwortliche Behauptungen auf. Warum? Um damit in die Medien zu kommen.
    Na dann gute Besserung...
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#4 ScienceAnonym
  • 03.02.2006, 18:38h
  • Solche Meldungen sind problematisch, weil man ddamit den Eindruck erzeugt, daß man das Problem HIV und AIDS immer mehr in Griff bekommt!
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#5 markusAnonym
  • 03.02.2006, 18:41h
  • wäre es nicht simmvoll und richtiger von eine impfung zu reden als von einer heilung?
    solche schlagzeilen sind in meinen augen mitverantwortlich für steigende neuinfektionen!!!
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#6 seb1983
  • 03.02.2006, 18:49h
  • Also nur weil es ein Heilmittel gibt wird ein normaler Mensch doch nicht leichtsinniger oder?

    ich ess ja auch keine schimmligen Lebensmittel und renn nackt draußen rum, bei ner Lebensmittelvergiftung und Grippe gibts ja Medikamente
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#7 PeterAnonym
  • 03.02.2006, 19:35h
  • @Science: Man bekommt HIV ja auch immer besser in den Griff...zumindest was die Überlebensdauer angeht. Früher oder später wird es sicher heilbar sein...zumindest was die Bevölkerung der 1.Welt Länder angeht. Früher oder später wird es aber auch ne neue tödliche Geschlechtskrankheit geben(oder sich eine der bereits bekannten noch unheilbaren Geschlechtskrankheiten drastischer ausbreiten). Das Rad dreht sich halt....
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#8 W.A.Anonym
  • 03.02.2006, 20:57h
  • Da ich nach wie vor der Festen Überzeugung bin, das AIDS aus einem geheimen US-Biowaffenlabor stammt, bin ich auch davon überzeugt, das es ein antiserum gibt!

    Im übrigen: auch die PEST gibt es noch, als stämme in petrieschalen in labors auf beiden seiten...
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#9 ScienceAnonym
  • 04.02.2006, 17:18h
  • @Peter: Solange eine Krankheit eine Gefahr ist bleibt sie das und solange es sie gibt, wird sie sich verändern. Und nur weil man inzwischen Medikamente hat die die Krankheit hinauszögern, bilden sich trotzdem auch neue HIV Stämme. Es ist schön, daß die Medizin so weit ist trotzdem braucht man es nicht verharmlosen.
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#10 niemandisperfektAnonym
  • 04.02.2006, 20:30h
  • der grösste schwachsinn, es wird nur Hoffnung geschürt und Leute verarscht, Bareback ist russisch Roulette und wer Ohne Kondom Sex bewusst macht und andere ansteckt , ist ein Mörder.
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