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- 03. Februar 2006 1 Min.
Berlin (queer.de) - Die Bundesregierung ist der Ansicht, dass das Lebenspartnerschaftsgesetz "die Rechte und Pflichten der Lebenspartner genauso ausgewogen [regelt] wie das vergleichbare Eherecht". Das geht aus einer Kleinen Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion hervor. Die Große Koalition plane demnach nicht, Benachteiligungen von Homo-Paaren beispielsweise im Steuer- oder Erbschaftsrecht in dieser Legislaturperiode zu beenden. "CDU/CSU und SPD verschließen damit die Augen vor der gesellschaftlichen Realität", kritisiert Jörg van Essen, Parlamentarischer Geschäftsführer der FDP-Bundestagsfraktion. "Die Untätigkeit der Bundesregierung ist ein Schlag ins Gesicht von mittlerweile weit über 10.000 gleichgeschlechtlichen Paaren, die in einer Eingetragenen Lebenspartnerschaft zusammenleben". (dk)
Links zum Thema:
» Antwort der Bundesregierung (PDF-Format)














