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Brandenburg
"LesBI*Schwule T*our" gegen Diskriminierung gestartet
Eine Woche lang wollen die Veranstalter*innen mit Menschen im Bundesland Brandenburg über Vielfalt ins Gespräch kommen und Vorurteile abbauen. Schirmfrau ist Sozialministerin Ursula Nonnemacher.

Ursula Nonnemacher (Grüne) ist seit November 2019 Ministerin für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg (Bild: MSGIV)
- 20. August 2022, 11:18h - 1 Min.
Unter der Schirmfrauschaft von Brandenburgs Sozialministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) ist in Potsdam die diesjährige "LesBI*Schwule T*our" gestartet worden. Eine Woche lang wollen die Veranstalter*innen mit den Menschen im Land über die Vielfalt von Lebensweisen ins Gespräch kommen und Vorurteile abbauen. In diesem Jahr zieht die Tour durch mehrere Städte des Landkreises Dahme-Spreewald und endet am kommenden Samstag bei der Demoparade zum Christopher Street Day in Cottbus.
"Die Brandenburger Bevölkerung ist vielfältig, sowohl in ihren Lebensentwürfen als auch Lebensweisen", sagte Nonnemacher am Samstag laut einer Mitteilung ihres Ministeriums. "Die Voraussetzung hierfür ist ein gesellschaftliches Klima, das von Offenheit, Akzeptanz und einer Wertschätzung dieser Vielfalt geprägt ist." Dafür werde Vielfalt sichtbar gemacht, durch Hissen der Regenbogenflagge vor den Rathäusern und mit Informationsständen auf den Marktplätzen, sagte Nonnemacher. Die Tour habe das Ziel, die Akzeptanz und den Schutz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt zu fördern und deren Sichtbarkeit insbesondere in den ländlichen Regionen zu stärken. (cw/dpa)














