https://queer.de/?4299
- 06. Februar 2006 1 Min.
Yaoundé (queer.de) - Zeitungen in Kamerun haben die Namen von Politikern und anderen Porminenten veröffentlicht, die angeblich homosexuell sind. Zuletzt hat am Wochenende das Boulevardblatt "L'Anecdote" über das "abweichende Verhalten" von 50 Männern berichtet, darunter mehrere Regierungsangehörige. "Männer, die Sex mit anderen Männern haben, sind das Letzte", begründet Jean Pierre Amougou Bélinga, Verleger des Blattes, die Kampagne gegenüber Reuters. "Das mag ja im Westen normal sein, aber in Afrika und speziell in Kamerun ist das undenkbar." Die Zeitung war binnen Stunden ausverkauft. Die Outings hatten im vergangenen Monat im Boulevardblatt "La Météo" begonnen. Unterstützt wird die Kampagne von Kameruns katholischem Bischof Victor Tonyè Bakot, der in "L'Anecdote" europäische Länder kritisierte, weil sie Homosexualität legitimieren würden. Im rund 17 Millionen Einwohner zählenden Kamerun kann Homo-Sex mit bis zu fünf Jahren Haft bestraft werden. (dk)















Langsam werden Meldungen wie diese hier echt langweilig. Ständig hört und liest man nur noch von irgendwelchen dämlichen Extremisten. Sei es der Comic-Butter-Streit zwischen Islam und Dänemark oder Kirchen und Homos.
Das ist doch alles quatsch! Was erlauben die sich eigentlich? Was sind das alles für Idioten??!!!
Ich finde nicht alles toll auf der Welt, aber die Welt muss sich auch nicht um meine Achse drehen (würde auch dämlich aussehen). Alles, was die Welt nicht zerstörrt, kann doch so schlimm nicht sein.
Hier noch ein netter Artikel
www.taz.de/pt/2006/02/06/a0132.1/textdruck