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Sie kehrt zu den Sternen zurück

"Star Trek"-Legende Nichelle Nichols wird im Weltraum beigesetzt

Die Asche der verstorbenen Schauspielerin, die als Lieutenant Uhura bekannt wurde, soll im All verstreut werden.


Nichols in den 60ern als Uhura und 2019 bei einem Fan-Treffen (Bild: NASA, , Super Festivals)

  • 26. August 2022, 08:08h 10 2 Min.

Lieutenant Uhura findet ihre letzte Ruhestätte im Weltraum: Teile der Asche der verstorbenen "Star Trek"-Legende Nichelle Nichols (1932-2022) sollen noch dieses Jahr mit einer Rakete ins All geflogen werden. Laut einer Pressemitteilung von Celestis Inc., der Firma, die die Rakete ins All schießt, werden noch weitere Mitglieder der "Star Trek"-Familie an Bord sein.

Nichols wird mit der Vulcan-Rakete ihre letzte Reise Richtung Sterne antreten – gemeinsam mit den Überresten von "Star Trek"-Erschaffer Gene Roddenberry (1921-1991), denen seiner Ehefrau Majel Barrett-Roddenberry (1932-2008), die in dem Franchise in einigen Nebenrollen zu sehen war, sowie der Asche von "Star Trek"-Darsteller James Doohan (1920-2005). Der Kanadier wurde vor allem durch seine Rolle als Chefingenieur Scotty auf der Enterprise weltbekannt.

Nichols stand für die "Vision von 'Star Trek'"

Nichols war Ende Juli im Alter von 89 Jahren gestorben. Die Schauspielerin war zwischen 1966 und 1969 in 69 der 79 Folgen der Science-Fiction-Serie "Raumschiff Enterprise" zu sehen. Sie galt als Pionierin und Vorbild für Schwarze Frauen im Film- und Fernsehgeschäft.

"Es ist uns eine wahre Ehre, die legendäre Schauspielerin, Aktivistin und Lehrerin in das Manifest von Enterprise Flight aufzunehmen", sagt Charles M. Chafer, Mitbegründer von Celestis Inc., laut einer Pressemitteilung, aus der mehrere US-Medien zitieren. "Jetzt wird unser Enterprise-Flug die Person an Bord haben, die die Vision von 'Star Trek' als vielfältiges, integratives und erforschendes Universum am vollständigsten verkörpert hat."

Wann genau die Rakete startet, ist noch nicht bekannt. Laut der Webseite des Weltraumbestattungsunternehmens soll sie von Cape Canaveral in Florida aus starten. Die Rakete soll zwischen 150 und 300 Millionen Kilometer in den Weltraum und über das Erde-Mond-System hinaus fliegen. (spot/cw)

#1 andere ProblemeAnonym
  • 26.08.2022, 15:35h
  • So sehr es auch ein symbolhafte Wuerdigung der Leute ist, so sehr ist es m.M.n. eine weitere, hoechst unsinnige Steigerung von Energie- und Materialverschwendung: ein WELTRAUM-Bestattungsunternehmen, dass (wahrscheinlich, basierend auf diesem Artikel, habe nicht weiter nach Celestis Inc. gesucht!) die Asche Verstorbener ins All schiesst - als haetten WIR ALLE nicht schon genug Ressourcen verschwendet - nein, jetzt muessen es auch noch Weltraum-Bestattungen sein! OMFG.
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#2 FinalmSposatoEhemaliges Profil
  • 26.08.2022, 17:03h
  • Antwort auf #1 von andere Probleme
  • Deren Tod hab ich gar nicht mitgekriegt und macht mich traurig.

    Möge sie in Frieden Ruhen

    Ich mag ihr ihre letzte Reise zwar gönnen, doch ja, verstehe ich sehr gut den Einwand von #1.

    Solche Extravaganzen liegen nicht mehr drin. Zumal der Krieg in der Ukraine uns im Kampf gegen den Klimawandel nochmals arg in Rückstand gebracht haben. Das 2 Grad Ziel wird uns wohl um die Ohren fliegen.
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#3 MiriAnonym
  • 26.08.2022, 17:44h
  • Auf der Website des Anbieters Celestis steht, dass Asche als "secondary payload" transportiert wird, also als zusätzliche Transportlast bei ohnehin stattfindenden Forschungsflügen.
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