Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://queer.de/?43036

19.500 neue Dosen

Mehr Impfstoff gegen Affenpocken in Deutschland

Mehrere tausend Menschen in Deutschland sind bereits mit Affenpocken infiziert. In Hotspots wie Berlin übersteigt die Nachfrage nach Impfstoff das Angebot deutlich. Nun kommt ein wenig Nachschub.


Symbolbild: Insgesamt hat die Bundes­regierung 240.000 Dosen des Impfstoffs Imvanex bestellt (Bild: KlausHausmann / pixabay)

Im Kampf gegen die Affenpocken sollen in der kommenden Woche 19.500 Impfstoffdosen in Deutschland verteilt werden. Der Affenpocken-Impfstoff soll an die Länder ausgeliefert werden, wie es im Bundesgesundheitsministerium hieß. Vor allem in Hotspots wie Berlin reicht der zur Verfügung stehende Impfstoff zur Deckung der Nachfrage in den Praxen laut Regierung derzeit nicht aus.

Bereits im Juni hat der Bund 40.000 und im Juli noch einmal 5.300 Dosen an die Länder geliefert. Weitere Lieferungen wurden im Laufe des Jahres erwartet. In Verträgen hatte der Bund insgesamt 240.000 Dosen des Impfstoffs bestellt.

- Werbung -

Lauterbach: Deutschland im europäischen Vergleich vorn

Die Ausbreitung der Krankheit soll laut Minister Karl Lauterbach (SPD) mit allen Mitteln verhindert werden. "Dazu gehören eine gute Kontaktnachverfolgung durch die Gesundheitsämter, eine umfassende Aufklärung und eben auch die Impfung besonders gefährdeter Menschen." Mit der Beschaffung des Impfstoffs und der gezielten Information besonders gefährdeter Gruppen stehe Deutschland im europäischen Vergleich vorn.

Der Queer-Beauftragte der Bundesregierung, Sven Lehmann (Grüne), sagte: "Die Impfbereitschaft gerade bei Männern, die Sex mit Männern haben, ist hoch." Gerade viele Schwerpunktpraxen würden seit Wochen impfen und aufklären. "Vor allem in den Hotspots ist die Nachfrage aber deutlich höher als das Angebot", sagte Lehmann. In manchen Städten erhielten Impfwillige nur schwer Termine. Lehmann forderte die Länder auf, die neuen Dosen schnell zu verteilen.

Nach dem internationalen Affenpocken-Ausbruch im Mai 2022 wurden bislang 3.405 Infektionsfälle in Deutschland gemeldet. Ende Juni empfahl die Ständige Impfkommission den Pockenimpfstoff Imvanex unter anderem für Personen mit einem erhöhten Risiko. (cw/dpa)

-w-

-w-

-w-

#1 Dirk_in_Berlin
  • 27.08.2022, 10:17h
  • Man könnte die Zahlen der verimpften Dosen verfünfachen, wenn man die FDA- und die EMA-Empfehlung für die Applikation der Impfung umsetzte. Statt 0,5 ml subkutan (unter die Haut) zu injizieren, 0,1 ml intrakutan (in die Haut) zu injizieren bei vergleichbarem Antikörperspiegel.
    Klingt komplizierter als es ist. Macht der Dermatologie bei der Allergietestung auch so.
    Zumindest ein Weg aus der aktuellen Mangellage etwas heraus zu kommen.
  • Direktlink »
#2 aux_Anonym
#3 SickoboAnonym
  • 27.08.2022, 21:15h
  • Antwort auf #2 von aux_
  • Was daran liegen könnte, daß die meisten Impfstoffe intramuskulär verimpft werden und nur wenige subkutan und eigentlich keine intradermal.
    Ps: Die EMA ist eine EU Behörde
  • Direktlink »