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Hirnblutungen
Lebensgefahr: Brutaler Angriff auf trans Mann beim CSD Münster
Zum Ende des CSD-Straßenfests am Samstag wurde ein junger Teilnehmer niedergeschlagen und erlitt dabei schwerste Verletzungen. Am Sonntag beteten über 100 Menschen für seine Genesung.

Beten für eine schnelle Genesung von Malte C.: Gottesdienst vor der Heilig-Geist-Kirche (Bild: kcmmuenster / facebook)
- 29. August 2022, 04:37h 2 Min.
Eine schwere Gewalttat überschattet den CSD in Münster. Zum Ende des Ständefests auf dem Hafenplatz wurde am Samstag gegen 20 Uhr der junge trans Mann Malte C. von einer unbekannten Person angegriffen und niedergeschlagen. Das Mitglied der Selbsthilfegruppe TransIdent Münster wurde mit Hirnblutungen in die Uniklinik eingeliefert und dort bereits mehrfach operiert. Nach Angaben der Gruppe schwebt Malte "weiter in Lebensgefahr und ist so schwer verletzt, dass wenn er es überleben sollte mit hoher Wahrscheinlichkeit schwere Schäden davontragen wird".
Es war ein schöner CSD Tag! Aber dann geschah zum Ende des Standfestes am Hafenplatz etwas Unfassbares: Malte, ein...
Posted by Trans-Inter-Münster e.V. /SHG TransIdent MS on Saturday, August 27, 2022
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Die genaueren Umstände des Angriffs sind noch nicht endgültig geklärt. Der Täter ist nach Angaben der Polizei flüchtig. Zeug*innen des Vorfalls. werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
KCM fordert "konsequente Ahndung"
Das queere Zentrum KCM zeigte sich in einer Stellungnahme auf Facebook "fassunglos" und "erschüttert" über den Angriff. "Generell verurteilen wir Gewalt gegen Menschen und sind für eine konsequente Ahndung derartiger Taten."
Gewalttat überschattet CSD in Münster Gestern erreichte uns während der CSD Abschlussparty eine Nachricht, die uns alle...
Posted by KCM e. V. on Sunday, August 28, 2022
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"Er hatte es in seinem bisherigen Leben schon schwer genug, und jetzt das", schreibt TransIdent Münster. "Wir denken an ihn und hoffen sehr, dass er keine bleibenden Schäden behält, aber auch dieses Trauma wird ihn hoffentlich nicht unterkriegen."
Am Sonntagabend organisierten die queeren Vereine Münsters einen Gottesdienst vor der Heilig-Geist-Kirche, bei dem über 100 Menschen für eine schnelle Genesung des Gewaltopfers beteten.
Der CSD Münster fand am Samstag mit Rekordbeteiligung statt. Die Veranstalter*innen hatten mit rund 3.000 Teilnehmenden gerechnet, gekommen waren jedoch viel mehr. Nach Angaben der Polizei beteiligten sich zeitweise mehr als 10.000 Menschen an der Pride-Demonstration. (cw)
















In Bremen lief ich mit einem T-Shirt in Regenbogenfarben herum, welche das Logo der Toten Hosen (Knochenadler) schmückten. Es kamen mir Leute dennoch entgegen oder zogen an mir vorbei, die nach der Parade Dinge sagten wie, "...die sollen sich verpissen." Oder das allerschärfste war ein sogen. Fan der Toten Hosen (man muss dazu wissen, es fand am selben Tag ein Konzert der Band in Bremen abends statt), die in meine Richtung blickte und zu den anderen auch Hosen-Shirts-Tragenden (jedoch keine Regenbogen-Shirts, da nicht lesbisch oder schwul) sagte: "...na solche (ich denke sie meinte mich im Regenbogen-Outfit) hab ich ja echt gefressen..."
Noch Fragen? - Diese Band steht für Toleranz. Die Frau vielleicht für Intoleranz. Und was gar nicht geht, sind Über-Fanatiker mit Hölle-Flyern oder eben Schläger, die für Mordattacken gegen Gay, Lesbian und Trans verantwortlich sein könnten. Gottes Antwort wird kommen. Auch hier.
P.S. Campino trägt im übrigen ein Jesus-am-Kreuz-Tattoo am Waden.
Und andererseits: Jesus geht auch bei Homosexuellen. Wer das nicht glaubt, sind die Flyer-Leute und Konsorten wie AfD, wo auch Mitglieder bei der DEMO für ALLE - eine Mischung aus Rechts und Fundamental-Christlich eigentlich eine sehr seltsame, aber so auch krass explosive Mischung ergeben.