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Seifenoper-Darsteller

Lars Steinhöfel und sein Verlobter wollen ein Kind

Der "Unter uns"-Star Lars Steinhöfel berichtet von einem Kinderwunsch, den er und sein Verlobter hegen.


Lars Steinhöfel (li.) und sein Verlobter Dominik Schmitt möchten Nachwuchs (Bild: RTL / Stefan Menne)

Der 36-jährige "Unter uns"-Star Lars Steinhöfel hat sich am Rande der "Bild Red Night" in Düsseldorf zu seinen Nachwuchsplänen mit seinem Verlobten Dominik Schmitt geäußert: "Unsere Sehnsucht nach einem eigenen Kind ist groß. Aber erst wollen wir unser Haus bauen und heiraten. Wir möchten unserem Kind ein bestmögliches Zuhause schaffen."

Zunächst gebe es aber Probleme beim Hausbau: "Wir haben seit Februar die Baugenehmigung, aber es wird nichts geliefert!" Auch Handwerker und Statiker seien schwer zu bekommen.

Pflegekind nicht ausreichend

Ein Pflegekind will das Paar hingegen nicht aufnehmen: "Dann kann uns das Kind wieder weggenommen werden. Das könnte ich nicht verkraften. Wir wollen eigenen Nachwuchs."

Steinhöfel spielt seit 2005 in der RTL-Seifenoper "Unter uns" Ingo "Easy" Winter. 2014 outete sich der in Düsseldorf lebende Schauspieler als schwul (queer.de berichtete). Daraufhin fing auch seine "Unter uns"-Figur an, Gefühle für Männer zu entwickeln.

Das doppelte Coming-out führte zu teils scharfen Reaktionen: So gab es Berichte, dass Steinhöfel und sein Filmpartner bei Dreharbeiten wüst beschimpft wurden, als eine gleichgeschlechtliche Kussszene am Kölner Hauptbahnhof gedreht wurde (queer.de berichtete).

Mit seinem Partner nahm Steinhöfel vergangenes Jahr an der beliebten RTL-Realityshow "Das Sommerhaus der Stars – Kampf der Promipaare" teil. Die beiden gewannen die Show als erstes queeres Paar. Kurz nach der Ausstrahlung der Sendung gaben sie ihre Verlobung bekannt (queer.de berichtete). Ihre Hochzeit wollen die beiden am 23. September 2023 feiern – das ist ihr sechster Jahrestag.

Bei "Unter uns" ist Steinhöfels Figur Easy übrigens schon verheiratet: RTL ließ das Paar angesichts des 25. Geburtstags der Show 2019 eine große Hochzeit veranstalten (queer.de berichtete). Dabei kam es freilich zu seifenoperartigen Komplikationen (queer.de berichtete). (cw)

-w-

#1 Consuelo
  • 06.09.2022, 07:32hHamburg
  • Da müssen sie sich aber ranhalten, da die Adoption in Deutschland nur bis 40 möglich ist. Oder sie greifen tief in die Tasche und zahlen mindestens 150.000 für Eizellspende und Leihmutterschaft in den USA, die horrenden amerikanischen Krankenhausgebühren, die noch ein Vielfaches davon sein können, noch nicht eingerechnet .
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#2 SanitoAnonym
  • 06.09.2022, 13:37h
  • Vielleicht eine eher unpopuläre Sichtweise, aber ich finde es egoistisch, nur "eigene" Kinder in die Welt setzen zu wollen. Die Erde ist schon jetzt absolut überbevölkert (mit gravierenden Folgen) und es gibt gleichzeitig unzählige Kinder, die ein sicheres Zuhause brauchen. Dass Pflegekinder wieder weggenommen werden könnten, wirkt wie ein vorgeschobener Grund auf mich.
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#3 BritzelAnonym
  • 06.09.2022, 16:26h
  • Antwort auf #2 von Sanito
  • Pflegekinder sind in der Regel massiv psychisch vorbelastet. Das ist auch nicht für jeden was, mit vortraumatisierten Kindern umzugehen. Abgesehen davon, dass einen die Kinder jederzeit wieder weggenommen werden können

    Diesen Drang, unbedingt die eigenen Gene weiterzugeben, finde ich allerdings auch ziemlich schräg
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