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Polizeibericht

Flasche ins Gesicht geschlagen: Neuer homophober Übergriff in Frankfurt

Zum wiederholten Mal gab es an der Konstablerwache einen homophoben Übergriff: Kurz nach Mitternacht griff ein 33-Jähriger zwei junge Männer an und verletzte sie.


An der Konstablerwache gibt es immer wieder queerfeindliche Gewalttaten (Bild: Rubén Vique / flickr)
  • 6. September 2022, 11:19h 7 2 Min.

In der Nacht von Sonntag auf Montag nahm die Polizei von Frankfurt am Main einen 33-jährigen mutmaßlichen Schläger fest, der einen 19-Jährigen und einen 20-Jährigen an der Konstablerwache erst homophob beleidigt und dann zugeschlagen haben soll. Aufmerksam geworden auf die Tat war die Polizei um 0.55 Uhr, als ein Zeuge eine Streife über eine Schlägerei informierte.

Der 33-Jährige soll nach der homophoben Beleidigung beiden jungen Männern mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben. Zudem habe er dem 19-Jährigen noch mit einer Glasflasche ins Gesicht gehauen. Beide Geschädigten hätten daraufhin Verletzungen davongetragen. Die Ermittlungen in der Sache dauern an, zur weiteren Identität des mutmaßlichen Täters teilte die Polizei nichts mit.

Vermehrt queerfeindliche Übergriffe gemeldet

In den letzten Monaten gab es vermehrt Berichte über queerfeindliche Übergriffe in der hessischen Finanzmetropole. Die Polizei kündigte im Juli an, ihre Präsenz insbesondere um die Konstablerwache zu verstärken, um queere Menschen besser vor Gewalt zu schützen (queer.de berichtete). Um bei Hinweisen auf queerfeindliche Übergriffe rascher und gezielter reagieren zu können, seien innerhalb des Präsidiums zudem die Meldewege verbessert worden. Hessens Landesinnenminister Peter Beuth betonte, solche Angriffe könne und werde man nicht hinnehmen: "Hessen ist ein tolerantes Land, in dem sich alle Menschen gleichermaßen sicher fühlen müssen", erklärte der CDU-Politiker (queer.de berichtete).

Erst vor wenigen Tagen startete die Frankfurter Polizei eine Fotofahndung nach einem Zeugen von einem Vorfall aus dem Juni (queer.de berichtete). Ein Unbekannter hatte damals einen aus einer Szenebar kommenden Mann erst homophob beleidigt und anschließend den Kiefer gebrochen. (dk)

-w-

#1 Livio2022Anonym
  • 06.09.2022, 14:47h
  • Alles schön und gut, die Polizei will vermehrt Präsenz zeigen. Dennoch gehe ich persönlich nach 20:00 h nicht mehr über die Zeil bzw. Konstablerwache. Da ist mir meine Gesundheit mehr wert.
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#2 HolleAnonym
  • 06.09.2022, 15:40h
  • Ich weiß genau, warum ich an einen Krav maga -Selbstverteidigungskurs teilgenommen habe. So kann ich solche Angreifer abwehren. Könnte ich bereits bei einer Attacke letztes Jahr in der Hasenheide Berlin Neukölln anwenden. Innerhalb von 5 Sekunden lag der Angreifer (obwohl körperlich weit überlegen ) im Sicherheitsgriff mit seinem Gesicht im Matsch. Kann ich nur empfehlen... Seitdem laufe ich selbstsicherer durch Berlin :)
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#3 MitberlinerAnonym
  • 06.09.2022, 16:29h
  • Antwort auf #2 von Holle
  • Hallo Holle,
    kannst du sagen, wo du den Kurs gemacht hast? Ich spiele mittlerweile nämlich ebenfalls mit dem Gedanken, habe aber keine gesteigerte Lust auf die obligatorischen "dummen Kommentare", falls man dort landet, wo es -wie bei leider vielen Kampfsport-lastigen Angeboten üblich- dann wieder in toxisch männliches Alphamännchengebaren abdriftet (nicht von den Trainer*innen, sondern von den Absolventen).
    Und mit was sollte man finanziell rechnen (ungefähr)?
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