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"Das Castro liebt Queens"

Königin Máxima trifft queere Aktivist*­innen in San Francisco

Die Ehefrau von König Willem-Alexander muss alleine nach Amerika reisen – dort wird die Queen auch mehr über die queere Community erfahren.


Königin Máxima muss ihren Ehemann König Willem-Alexander zu Hause lassen (Bild: Rijksvoorlichtingsdienst)
  • 6. September 2022, 12:23h 7 2 Min.

Die niederländische Königin Máxima (51) hat am Dienstag einen Arbeitsbesuch in den USA begonnen, in dem sie auch queere Aktivist*­innen treffen soll – allerdings ohne König Willem-Alexander. Der 55-jährige Monarch habe auf Anraten seiner Ärzte auf die Flugreise verzichtet, um seine Erholung von einer Lungenentzündung nicht zu gefährden, berichtete der Sender NOS.

Das Königshaus hatte Anfang des Monats bereits mitgeteilt, dass Willem-Alexander den vom 6. bis 9. September geplanten Arbeitsbesuch des Paares in Kalifornien und Texas aufgrund der Erkrankung nicht mitmachen werde.

Wirtschaft und queeres Leben

Königin Máxima landete gemeinsam mit einer niederländischen Regierungsdelegation in San Francisco. Bei dem Arbeitsbesuch geht es nach Angaben der Nachrichtenagentur ANP zu weiten Teilen um die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den Niederlanden und den beiden US-Bundesstaaten. Die Königin wolle sich darüber hinaus im Stadtteil The Castro von San Francisco mit Menschen treffen, die sich für die Rechte von queeren Menschen einsetzen. Zudem wolle sie historische LGBTI-Sehenswürdigkeiten besuchen, etwa ein queeres Museum. "Wir freuen uns, ihre Majestät durch das Museum führen zu können, erklärte Andrew Shaffer von der Historischen Gesellschaft San Francisco gegenüber dem "Bay Reporter". "Das Castro liebt Queens", scherzte er. Eigentlich hätte auch Willem-Alexander an der Führung teilnehmen sollen.

Das niederländische Königshaus gilt als LGBTI-freundlich. Bereits nach ihrem Amtsantritt 2013 besuchte die neue Königin Máxima eine Konferenz gegen Homosexuellenfeindlichkeit (queer.de berichtete). Ihr Mann König Willem-Alexander würdige 2016 den 70. Geburtstag von COC, der ältesten LGBTI-Organisation der Welt, und besuchte deren Büro im Amsterdam (queer.de berichtete). Letztes Jahr stellte Premierminister Mark Rutte zudem klar, dass sein Land auch einen schwulen König oder eine lesbische Königin akzeptieren werde (queer.de berichtete).

#1 Sven100Anonym
  • 06.09.2022, 16:51h
  • "...dort wird die Queen auch mehr über die queere Community erfahren."

    Um mehr von queeren Menschen zu erfahren, muss sie nicht nach San Francisco reisen.
    Sie braucht einfach nur vor die Haustür zu gehen, um die liberalste Stadt der Welt gegenüber queeren Menschen kennen zu lernen - Amsterdam!
    Castro in San Francisco ist ein schwules Disneyland. Nur 100 m außerhalb des Castrodistrikts trifft man massiven Homohass.
    So etwas ist in Amsterdam nicht möglich.
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#2 HmmmAnonym
#3 aux_Anonym
  • 06.09.2022, 17:37h
  • Frage mich gerade: hatte Prins Claus jemals eine ähnliche Reise ohne Beatrix unternommen?

    Im Castro wohl also heute: kollektive Schnappatmung.

    Auch das ist Respekt: am Besuch einer potentiell in Bedrängnis geratenden Gruppe trotz widriger Umstände und unter Dehnung der Konvention festzuhalten.
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