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- 09. Februar 2006 2 Min.
Ein schusseliger Professor und sein tollpatschiger Assistent auf Vampirjagd. Die berühmte Horrorkomödie mit der schwulen Biss-Szene.
Von Carsten Weidemann
Der etwas vertrottelte Professor Abronsius und sein junger Assistent Albert reisen ins verschneite Transsylvanien, um sich vor Ort von der Existenz von Vampiren zu überzeugen. Als sie in einem Gasthof Anzeichen für Vampirismus - Unmengen Knoblauch - finden, wird tatsächlich die Wirtstochter vom Vampirgrafen Krolock entführt. Die beiden mutigen Jäger begeben sich auf das Karpatenschloss, treffen dort nicht nur den buckligen Diener Koukol, den Grafen und seinen homosexuellen Sohn Herbert, sondern geraten ausgerecht in die alljährliche Familienfeier Das furiose Finale im Spiegelsaal wurde ein Stück Filmgeschichte. Das Kunstwerk erschien jetzt neu im Rahmen der SZ-Cinemathek, der DVD-Reihe der Süddeutschen Zeitung.
Eine der komischsten und gruseligsten Szenen in dieser britischen Produktion aus dem Jahre 1966 ist die Verführung des jungen Helden Alfred, eines treu-braven Gymnasiastentyps, verkörpert von Roman Polanski selbst, durch einen Vampir. Das Büchlein "Hundert Wege, sich ins Herz einer Jungfrau zu schleichen" leistet dabei unschätzbare Dienste: Dem Vampir Herbert dient es als Leitfaden der Verführung; Alfred dagegen rettet es Unschuld und Leben, als er es beherzt dem Vampir zwischen die Zähne keilt.
SZ Cinemathek Nr. 49, Sprachen: Deutsch (Dolby Digital 1.0), Englisch (Dolby Digital 1.0), Untertitel: Deutsch, Englisch, Bildformat: 16:9, PAL, Laufzeit: 103 Minuten
09.02.2006
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