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Nach schweren Anschuldigungen

Ricky Martin verklagt seinen Neffen auf 20 Millionen Dollar

Ricky Martins Neffe hatte schwere Vorwürfe gegen den Sänger erhoben. Martin reagiert nun seinerseits. Die Klageschrift offenbart, was der Popstar durchmachen musste.


Ricky Martin will sich die Anschuldigungen seines Neffen nicht gefallen lassen (Bild: MJT / AdMedia / ImageCollect)
  • 8. September 2022, 10:31h 6 2 Min.

Popstar Ricky Martin (50) verklagt in seiner Heimat Puerto Rico seinen Neffen. Dieser hatte zuvor schwere Anschuldigungen gegen den Sänger erhoben, nur um dann das Gericht selbst um Einstellung des Verfahrens zu ersuchen (queer.de berichtete). Nun fordert Martin Schadenersatz in Höhe von 20 Millionen US-Dollar (etwa 20 Millionen Euro), da die unwahren Behauptungen seinen Ruf geschädigt hätten. Das berichtet "Deadline".

In der Klageschrift heißt es, die "unverantwortlichen, bösartigen und strafbaren Handlungen" des "verhaltensgestörten" 21-jährigen Neffen des Sängers haben das "makelloses Ansehen" Martins geschädigt, welches dieser sich "durch seine lange künstlerische und altruistische Karriere in den letzten beinahe 40 Jahren seines Lebens verdient" habe.

Wie "EW" berichtet, heißt es in der Klageschrift zudem, bereits vor den Anschuldigungen habe Martins Neffe öffentlich damit geprahlt, mit dem Sänger verwandt zu sein, ihn auf WhatsApp und Instagram mit Nachrichten bombardiert und bei einer Gelegenheit seine private Handy-Nummer in einem sozialen Netzwerk gepostet.

"Es war verheerend für mich, für meine Familie, für meine Freunde"

Bis zur Einstellung des Verfahrens vor rund neun Wochen hatte sich Martin vehement gegen die Vorwürfe gewehrt, sich in einer sexuellen Beziehung mit seinem Verwandten befunden zu haben. Das amerikanische Promi-Portal "TMZ" veröffentlichte damals ein Video, in dem der Musiker von einer "schmerzhaften" Erfahrung sprach und erklärte: "Es war verheerend für mich, für meine Familie, für meine Freunde. Ich wünsche das niemandem."

Ricky Martin hatte sich 2010 mit einem Eintrag auf seiner Website geoutet. Damals schrieb er: "Ich bin stolz darauf zu sagen, dass ich ein glücklicher homosexueller Mann bin" (queer.de berichtete). 2018 heiratete er seinen Partner Jwan Yosef (queer.de berichtete). Die beiden haben vier Kinder (queer.de berichtete). (spot/cw)

#1 Ith_Anonym
  • 08.09.2022, 19:05h
  • Und deshalb, liebe Leute, solltet ihr niemals mit irgendwem über Gewalt reden, sei sie emotional, sexualisiert oder physisch, die hinter geschlossenen Türen passiert ist, denn eine Unschuldsvermutung wird in den Augen der Öffentlichkeit für euch nicht gelten, und wenn keine bezeugende Kamera lief, seid ihr am A****.

    Wichtige Regel: Von euch selbst aufgestellt werden darf die Kamera nicht, da sonst davon ausgegangen wird, dass es sich um eine von euch provozierte, gestellte und natürlicherweise so nicht stattfindende Situation handelt.
    In anderen Worten: Überlegt euch verdammt gut, mit welchen Menschen ihr euch hinter geschlossene Türen begebt, seien das Ärzt*innen, Stars oder Familienmitglieder. Alles, was dort passiert, ist nämlich "privat" und dementsprechend euer ganz persönliches und eigenes Problem.
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#2 TamakAnonym
#3 StaffelbergblickAnonym
  • 09.09.2022, 00:24h
  • Antwort auf #1 von Ith_
  • hinter verschlossenen Türen ...

    kann mir nicht passieren, ich bin nicht prominent und habe kein Geld, meine Ärzte treffe ich in der Praxis oder im Krankenhaus. Ebenso habe keine Besuche von Stars. Und der Rest meiner Sippschaft ist viel zu strunznormal, um sich mit solchen Internetergüssen zu beschäftigen.
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