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Los Angeles (queer.de) - In der vergangenen Nacht wurden in Los Angeles zum 48. Mal die Grammy Awards verliehen. Die bekannteste und wichtigste Auszeichnung der amerikanischen Musik-Szene wurde in 108 Kategorien vergeben. Das hierzulande unbekannte, in den USA aber sehr erfolgreiche Country-Trio Sugarland, mit der lesbischen Singer/Songwriterin Kristin Hall, war in der Kategorie "Best New Artist" nominiert – verlor aber gegen Soul-Neuling John Legend. Die nicht nominierte Homo-Ikone Madonna (47) gab sich mit einem kurzen Gesangsauftritt ("Hung Up") zufrieden, während sich die aufgrund ihrer Krebs-Erkrankung abwesende Kylie Minogue in der Sparte "Best Dance Recording" mit "I Believe In You" den Chemical Brothers ("Galvanize") beugen musste. Abräumer des Abends waren die Alt-Rocker von U2 ("Sometimes You Can't Make It on Your Own"), die fünf Grammys mit nach Hause nehmen durften. Auch die Hauptkategorie "Album of the Year" ging an die Iren. Leadsänger Bono lobte seine Mitnominierten wie Mariah Carey, die drei Grammys erhielt: "Du singst wie ein Engel, Mariah!" Die hochfavorisierte Diva gewann erstmals seit 1990, als sie unter anderem den "Best New Artist"-Preis erhielt, die begehrte Auszeichnung. Außerdem konnten sich auch Künstler wie Aretha Franklin, "Pop-Idol"-Siegerin Kelly Clarkson, "Homo-Orden"-Träger Kanye West und Stevie Wonder über Grammys freuen. Deutsche Künstler hatten in den Klassik-Kategorien Erfolg. Mit je einem Grammy ausgezeichnet wurden das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks (BR) unter seinem Chefdirigenten Mariss Jansons und der Bass-Bariton Thomas Quasthoff. (jg)



#1 SaschaAnonym
  • 09.02.2006, 20:27h
  • Was heißt hier "ohne große Homo-Spuren"?

    Kanye West und Stevie Wonder haben doch einen Grammy bekommen, oder???!!!
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#2 TomAnonym
#3 dragonwarriorAnonym
  • 10.02.2006, 07:32h
  • @ sascha...
    kaney west kenn ich nun nicht, er trägt nen homo-orden, das heißt, er (oder sie?) hat was für uns getan... mehr erstmal nicht...
    und stevie wonder würd ich ja zu gerne für die ehrengallerie der szene vereinnahmen, aber ich glaube auch da ist es nicht berechtigt. hört sich so an als ob er auch homo-orden-träger wäre (wobei ich keinen schimmer hätte, wofür) kann aber auch an der aufzählung liegen...

    ich mag mr. wonder seit 27 jahren und liebe seine musik - das neue album ist absolut genial und lässt etliches von dem kram hinter sich den er in den 90ern verzapft hat - aber ich hab niemals vorher auch nur ein gerücht gehört...

    und so wie er in anderen zusammenhängen agiert kann ich mir beim besten willen nicht vorstellen, dass stevie wonder ne klemmschwester ist. mehrfacher vater ist er allerdings...
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#4 SaschaAnonym
  • 10.02.2006, 10:31h
  • @Tom:

    Woher weißt du das so genau? Kanye West mit seinem ungeklärten Verhältnis zur Homosexualität (zwischen Homophobie total und "light" - da fragt man sich, wofür er den Orden bekommen hat) wäre aus psychoanalytischer Sicht ein durchaus zu beachtender Anwärter...

    @dragonwarrior:

    Nun gut, recht überzeugende Argumente, was S. Wonder angeht, aber Kanye West?!

    Offenbar ist manchen die Ironie meines Postings entgangen...
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#5 TomAnonym
  • 10.02.2006, 10:50h
  • Vielleicht wurden die Künstler auch genannt weil sie gute Musik machen, denn Kelly Clarkson und Aretha Franklin sind auch keine Lesben. Jedenfalls ist davon nichts öffentlich bekannt.
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#6 mvsAnonym
  • 11.02.2006, 16:15h
  • Bis auf den überragenden (naja, künstlerisch, meine ich) Quasthoff also ein durch und durch uninteressanter und völlig belangloser Abend. Selbstbeweihräucherung der amerikanischen Kommerzkultur. Amen.
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#7 SaschaAnonym
#8 DidiAnonym