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Toronto

Harry Styles für schwule Rolle in "My Policeman" geehrt

Beim 47. Toronto International Film Festival wurden der britische Popstar und seine Ensemble-Kolleg*innen mit dem Tribute Award ausgezeichnet. Styles spielt einen Polizisten, der seine Homosexualität versteckt.


Harry Styles in "My Policeman" (Bild: Amazon Prime Video)
  • 12. September 2022, 06:41h 16 2 Min.

Der britische Popstar Harry Styles ist zusammen mit dem Ensemble von "My Policeman" mit einem Preis ausgezeichnet worden. Beim 47. Toronto International Film Festival (TIFF) erhielten der 28-Jährige und seine Kollegen den Tribute Award, wie das Festival auf Twitter mitteilte. In einem Clip sagte der Schauspieler: "Die Arbeit an diesem Film hat uns allen sehr viel Spaß gemacht und wir hoffen, dass er Ihnen gefällt."

/ TIFF_NET
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Styles spielt in "My Policeman" einen Polizisten, der im Großbritannien der 1950er Jahre seine Homosexualität geheim halten muss (queer.de berichtete). Der Film des britischen Regisseurs Michael Grandage feierte am Sonntag in Toronto Weltpremiere. "My Policeman" soll am 21 Oktober 2022 in ausgewählte US-Kinos kommen und am 4. November 2022 in das Programm von Amazon Prime Video aufgenommen werden.

/ TIFF_Industry

Der Film basiert auf dem gleichnamigen Roman von Bethan Roberts aus dem Jahr 2012, der in einer deutschen Übersetzung unter dem Titel "Der Liebhaber meines Mannes" veröffentlicht wurde. Die Geschichte erzählt vom typischen Versteckspiel und Doppelleben aus der Zeit, als Homosexualität noch verboten war: So heiratet Tom trotz seiner Liebe zu Patrick die Lehrerin Marion (Emma Corrin), um seine wahren Gefühle zu verschleiern.

Mehr als 60 Weltpremieren in Toronto

Laut TIFF wurden am Sonntagabend auch Brendan Fraser und Michelle Yeoh und Regisseur Sam Mendes ausgezeichnet. Das Festival wurde am Donnerstagabend mit der Weltpremiere von "The Swimmers" der Regisseurin Sally El Hosaini eröffnet.

Bis zum 18. September werden in Toronto knapp 260 internationale Filmproduktionen und über 60 Weltpremieren gezeigt. Am 18. September wird der TIFF-Siegerfilm verkündet, der in Toronto traditionell vom Publikum gewählt wird.

Styles ist aktuell auch auf Tour mit seinem Album "Harry's House". (cw/dpa)

-w-

#1 Ith_Anonym
  • 12.09.2022, 09:11h
  • Logisch, dass es dafür Preise gibt. Schließlich zeigt sowas das, was das Hetero-Publikum sich auch von realen und noch lebenden Homos wünscht: Still vor sich hinleidende Leute, die sich verstecken, die man von oben herab (aber auch möglichst weit weg) bedauern kann, und bei denen sie aber von der Homosexualität bitte niemals etwas sehen oder mitbekommen brauchen. Ein gemeinsamer Traum von Katholiken, Evangelikalen, Islamist*innen und Nazis, aber deswegen nicht weniger attraktiv auch für den restlichen Hetero-Mainstream.
    Am besten ist es fürs Preiseabstauben, wenn mindestens ein Teil des Pärchens im Verlauf stirbt, gern auch möglichst qualvoll. Vorbilder und Beispiele für Homosexuelle im realen Leben schaffen - so wichtig.

    Wo könnte angesichts eines solchen Kinos bloß das Gefühl herkommen, dass out lebende Schwule der Gesellschaft irgendwas schuldig sein könnten, wenn sie heiraten dürfen? Nur noch einen kleinen Moment, ich komm bestimmt gleich drauf...
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#2 HmmmAnonym
  • 12.09.2022, 09:46h
  • Antwort auf #1 von Ith_
  • Lass mich raten.... der offen schwule Regisseur ist dann sicher auch voller Selbsthass und zwanghaft heteronormativ und überhaupt mimimi !
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#3 Ith_Anonym