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- 10. Februar 2006 1 Min.
Washington (queer.de) - US-Präsident George W. Bush hat ein Gesetz unterschrieben, mit dem so genannte "glaubensbasierende" Gruppen mit 500 Millionen Dollar (rund 420 Millionen Euro) vom Bund unterstützt werden, um die traditionelle Ehe zu fördern. Allerdings dürfe mit dem Geld nicht die Homo-Ehe in Massachusetts gefördert werden, da ein Bundesgesetz die Ehe als Verbindung zwischen Mann und Frau definiere, schränkt Wade Horn vom Gesundheitsministerium ein. Die unterstützten religiösen Verbände lehnen Homosexualität größtenteils ohnehin kategorisch ab. Die Regelung ist Teil eines vom Kongress verabschiedeten Paketes, das das Haushaltsdefizit senken soll. Die republikanische Mehrheit argumentiert, dass die meisten Aufgaben von privaten oder religiösen Organisationen besser und kostengünstiger erledigt werden könnten als von staatlichen Behörden. "Glaubenbasierende" Gruppen müssen lokale Antidiskriminierungsgesetze nicht befolgen, wenn sie gegen ihre Religion verstoßen. (dk)













Zu wenig Menschverachtung? Zu liberal?
Hmm, was war es noch gleich ...