Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://queer.de/?4328
  • 11. Februar 2006 10 1 Min.

Hamburg (queer.de) - Die SPD-Bürgerschaftsfraktion hat dem Hamburger Senat vorgeworfen, schwul-lesbische Lebenspartnerschaften bei der Neuregelung der Zweitwohnungssteuer zu benachteiligen. Hintergrund der Kritik ist eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts. Karlsruhe hat die Erhebung der Zweitwohnungssteuer in den Fällen für verfassungswidrig erklärt, in denen die Zweitwohnung eines Ehepartners überwiegend aus beruflichen Gründen erforderlich ist. Hamburg muss sein Gesetz daher entsprechend anpassen. Der CDU-Senat hat nun eine Änderung vorgelegt (Drs. 18/3627), die aber nur Eheleute, nicht Eingetragene Lebenspartner entsprechend entlastet. "Diese müssten weiterhin zahlen", kritisiert Lutz Kretschmann-Johannsen, Fachsprecher für Lesben und Schwule der SPD-Bürgerschaftsfraktion. "Damit wird das Rechtsinstitut der Lebenspartnerschaft noch unattraktiver", so Kretschmann-Johannsen. "Diese Ungleichbehandlung ist durch nichts gerechtfertigt." Unverheiratete Paare könnten die Steuer umgehen, wenn sie zwei Hauptwohnsitze anmelden. Eingetragenen Lebenspartnern stehe diese Möglichkeit nicht zur Verfügung. (pm)

-w-

#1 SvenAnonym
  • 11.02.2006, 16:03h
  • Tja, da kann man jedem Schwulen und jeder Lesbe nur raten einen Ausländer des anderen Geschlechts zu heiraten, dann haben wir die Ehevorteile und tuen noch ein gutes Werk, da wir Arbeitskräfte ins Land holen.

    Ob das der CDU/CSU und FDP besser gefällt?
  • Direktlink »
#2 gerdAnonym
  • 11.02.2006, 16:13h
  • Falls dies ernsthaft so Gesetz in Hamburg werden sollte, kann man nur noch von Herrn Beust und Herrn Kusch in ihrer politischen Verantwortung in Hamburg enttäuscht sein; ich kann nicht ganz glauben, dass dort im Bundesland Hamburg nichts geschieht bzw. sogar noch verschlimmert wird, während andere Bundesländer ihr Landesrecht bereits vorbildlich angepasst haben (siehe NRW, Berlin, Schl-Holst und jetzt Bremen).

    Da kann man mehr erwarten im hamburgischen Landesrecht, sehr geehrter Herr Kusch und Herr von Beust.
  • Direktlink »
#3 LinkerCacheAnonym
  • 11.02.2006, 19:03h
  • @gerd: Ihre, wie du so schön sagst, "Politische Verantwortung" geht den beiden doch am A vorbei. Denn, wenn du mal ein wenig die Vorgänge in Hamburg beobachten würdest, würdest du feststellen, das sich beide wie Provinzfürsten aufführen. Ich sage nur Feuerbachstraße. Oder dieser Fall hier, was ich auch ziemlich merkwürdig finde:

    Hamburg will nicht mitreden
    Militaria-Sammlung der Stamm-Stiftung soll im Hafen ausgestellt werden. Stadt zahlte 30 Millionen Euro für Speicherumbau und verzichtete auf Mitspracherecht
    von Von Andreas Grünwald

    www.jungewelt.de/2006/02-10/020.php
  • Direktlink »