Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://queer.de/?43322

Polizeibericht

Berlin: Schwule mit Pflasterstein, Fäusten und Stock attackiert

Ein 48-Jähriger und sein 43 Jahre alter Freund liefen am Samstagabend Hand in Hand durch den Neuköllner Rollbergkiez, als sie von vier bis fünf Jungen Männern beleidigt, bespuckt und angegriffen wurden.


Die Berliner Polizei macht mögliche Hass­verbrechen aufgrund der sexuellen Orientierung oder Geschlechts­identität gezielt publik (Bild: Sebastian Rittau / flickr)

  • 25. September 2022, 12:22h 12 2 Min.

Am späten Samstagabend wurde in Berlin-Neukölln ein schwules Paar durch unbekannt gebliebene junge Männer homophob beleidigt und angegriffen. Das meldete die Polizei der Hauptstadt am Sonntagnachmittag.

Nach den bisherigen Ermittlungen und Angaben des 48-Jährigen und seines 43 Jahre alten Freundes waren beide Hand in Hand gegen 23.30 Uhr auf der Ilsestraße unterwegs. Als beide die Straße Ilsenhof passierten, sollen sie aus einer Gruppe von vier bis fünf jungen Männern heraus mit einem Pflasterstein beworfen worden sein, der glücklicherweise keinen der beiden traf und auf dem Gehweg zwischen ihnen aufschlug.

Als das Paar weiterlief, sollen Mitglieder der Gruppe Beleidigungen gerufen und ihm nachgespuckt haben. Schließlich soll der Ältere durch die jungen Männer mit Faustschlägen und einem Stock attackiert worden sein. Anschließend floh die Gruppe in unbekannt Richtung.

Der 48-Jährige erlitt Verletzungen am Kopf, an einem Arm und am Rücken. Eine ärztliche Behandlung lehnte er ab. Sein Begleiter blieb unverletzt. Ein Fachkommissariat des Polizeilichen Staatsschutzes des Landeskriminalamtes hat – wie bei Hass­kriminalität üblich – die weiteren Ermittlungen übernommen. Nähere Angaben zu den Angreifern wurden im Polizeibericht nicht gemacht.

Berliner Polizei für queerfeindliche Gewalt sensibilisiert

Immer wieder gibt es aus Berlin Berichte über queerfeindliche Übergriffe, da die Berliner Polizei mögliche Hassverbrechen aufgrund der sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität gezielt publik macht und diese daher vergleichsweise häufig der Öffentlichkeit meldet. Die Polizei und die Staatsanwaltschaft in der Hauptstadt haben eigene Ansprechpartner*innen für LGBTI. (pm/cw)

-w-

#1 ClaasCleverAnonym
  • 25.09.2022, 20:52h
  • Wer tut sowas??? Wie muss man drauf sein um mit Pflastersteinen nach Menschen zu werfen???
  • Direktlink »
#2 MarkKerzman
  • 25.09.2022, 22:16hPrinceton, New Jersey
  • Antwort auf #1 von ClaasClever
  • >>> Wer tut sowas??? <<<

    Potenziell jeder Mensch:
    >>> denn das Dichten des menschlichen Herzens ist böse von Jugend auf. <<< (Genesis 8:21). Es sei denn, seine Domestizierung im Elternhaus, im Kindergarten, in der Schule, also in jungem Alter, wurde verinnerlicht und als Leitfaden für die folgende Lebensführungen akzeptiert. So diskutierten wir vier Jahre lang im Kibbutz-Kindergarten in Israel täglich (außer sonnabends) eine Stunde die >Ethics of Reciprocity<, also die simple Maxime, >Füge niemandem etwas zu <; kann man auch Indoktrination und brain washing nennen, muß altersgerecht und zielführend unterrichtet werden, bis auch Klein-Moron kapiert, daß > Pflastersteine nach Menschen zu werfen< innerhalb des sozialen Gefüges ein no-no ist. Ohne diese Domestizierung bleibt homo sapiens eine tickende Zeitbombe.

    MBK
  • Direktlink »
#3 NickAnonym
  • 26.09.2022, 03:47h
  • Wann bitte beginnt der Berliner Senat, der sich doch LGBTIQ+ freundlich gibt, auf die akute Bedrohung von LGBTIQ+ endlich zu reagieren? Offen erkennbare queere Menschen sind Zielscheibe von Gewalt und Hass .
  • Direktlink »