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  • 13. Februar 2006, noch kein Kommentar

Junge, wunderschöne Männer stehen im Zentrum von "Aqua", dem zweiten Bildband des französischen Fotografen Fred Goudon.

Von Jan Gebauer

Ganze fünf Jahre ist es her, dass sein Debüt "Bedtimes Stories" auf dem schwulen Büchermarkt für Furore sorgte. Das lange Warten hat sich gelohnt: Die Auswahl an großartigen Modellen garantiert einen wahren Bilderrausch zwischen Sinnlichkeit, Gefühl und knisternder Erotik.

Wasser ist in "Aqua" das tragende Element, mit dem die Männer "spielen". Das Element des Lebens bietet ihnen genug Möglichkeiten, sich körperlich zu entfalten und ihre Vorzüge zu präsentieren. Alleine oder zu zweit taucht Goudon seine Protagonisten in ein Licht- und Schattenfest, das sowohl im Bildaufbau wie auch im leichtfüßigen Spiel von Form und Bewegung überrascht. Das Wasser scheint stets zum Greifen nah – man meint, das kühle Nass fühlen zu können. Damit ist Goudon, der eigentlich als Mode- und Werbefotograf tätig ist, ein überzeugender Nachschlag zu seinem ersten Werk gelungen. Bleibt zu hoffen, dass sich der Meister bis zu seinem nächsten Streich nicht wieder soviel Zeit lässt. (jg)

Fred Goudon: Aqua, Fotobuch, 120 Seiten, Duoton, Hardcover/Schutzumschlag, 21,5 x 28,5 cm, Bruno Gmünder Verlag, 29,95 Euro