Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://queer.de/?43370

Daniel Lanois

Exotische Pianostücke aus Toronto

Der kanadische Musiker Daniel Lanois hat das neue Album "Player, Piano" veröffentlicht.


Als Produzent hat Daniel Lanois legendäre Alben für alle möglichen großen Namen des Musikbiz produziert (Bild: Laura Cole)
  • 30. September 2022, 06:57h 1 3 Min.

Der mehrfach ausgezeichnete Songwriter und Produzent Daniel Lanois hat mit "Player, Piano" vergangene Woche sein neues Album veröffentlicht. Es enthält eine Reihe von exotischen instrumentalen Pianostücken und wurde mit der Hilfe des Co-Produzenten Dangerous Wayne Lorenz in Lanois' Studio in Toronto aufgenommen.
 
Im Vorfeld des Releases hat Lanois bereits die Single-Auskopplungen und musikalischen Vorboten "My All", "Inverness" und "Eau" veröffentlicht, wobei jeder Song eine andere kreative Facette des vielseitigen Künstlers offenbart. Den Song "My All" beschreibt er beispielsweise als "...eine Melodie, die ich als Abschiedsgruß für meinen kleinen verstorbenen Bruder schrieb. Der Klavierpart basiert auf einem Ansatz, den ich von Steven Tyler von Aerosmith gelernt habe. Vor einiger Zeit war Steven bei mir zu Hause und spielte auf meinem Klavier. Er zeigte mir, wie man einen Akkord mit der rechten Hand wiederholt, während man gleichzeitig mit der linken eine bewegte Melodie spielt – ein echter Wendepunkt in meinem Klavierspiel… Danke, Steven!"

Filmartiges Klanguniversum voller Geheimnisse und Wunder


"Player, Piano" ist als CD, LP sowie digital erhältlich

"Diese Platte zu machen, hat es mir ermöglicht zu reisen – in einer Zeit, in der ich nirgendwo hingehen konnte", sagt Lanois. "Und so konnte ich nach Kuba, Mexiko und Jamaika reisen. Ich konnte die Geister von Erik Satie und Oscar Peterson und Harold Budd besuchen und sogar in der Zeit zurückgehen – zurück zu meiner Arbeit mit Brian Eno, Kate Bush und Emmylou Harris. Und das alles, ohne jemals mein Studio zu verlassen."
 
Um zu erreichen, dass die Aufnahmen auf "Player, Piano" zeitlos klingen, machten sich Lanois und Lorenzdaran, jedes der drei Klaviere im Studio umzugestalten – die Saiten wurden zum Beispiel mit Geschirrtüchern gedämpft, und um den perkussiven Aufprall der Hämmer abzuschwächen, legten sie kleine Filzkissen auf die Köpfe. Für die Recordings selbst wurden alte Bändchenmikrofone verwendet, die nicht vor, sondern hinter den Instrumenten angeordnet wurden, um den Klang noch weicher zu machen. "Ich hatte beschlossen, dass wenn ich eine Klavierplatte mache, würde ich die Aufnahmen wie aus den 40er und 50er Jahren klingen lassen, als das Klavier noch weich und schön war", erklärt Lanois.


 
Als einer der renommiertesten und einflussreichsten Produzenten der Neuzeit hat Daniel Lanois legendäre Alben für alle möglichen großen Namen des Musikbiz produziert – von Bob Dylan und Neil Young bis hin zu U2 oder auch Peter Gabriel. Darüber hinaus hat der äußerst erfolgreiche und von der Kritik gefeierte Songwriter die Musik für Oscar-prämierte Filme und Videospiel-Blockbuster komponiert sowie bis dato mehr als ein Dutzend genreübergreifende Soloalben veröffentlicht. Der Rolling Stone erklärte, dass seine "unverwechselbaren Fingerabdrücke auf einem ganzen Flügel der Rock and Roll Hall of Fame zu finden sind" (man denke an The Joshua Tree, Wrecking Ball, Time Out Of Mind), während NPR ihn als Songwriter seiner "brillanten Alben mit von Herzen kommenden Songs" lobte.
 
"Player, Piano" folgt auf Lanois' 2021 erschienene Album "Heavy Sun", das unter anderem von SPIN, World Cafe, No Depression und American Songwriter gefeiert wurde.

Direktlink | Daniel Lanois mit "Inverness"
Datenschutz-Einstellungen | Info / Hilfe

 
Jeder Song auf dem neuen Album "Player, Piano" (Amazon-Affiliate-Link ) ist wie ein Portal, wie eine Einladung, sich im Moment zu verlieren und in eine Welt der Fantasie und Erinnerung abzutauchen. Die Melodien entfalten sich ganz langsam mit viel Geduld und großer Anmut; ätherische Arrangements wabern um sie herum wie Nebel, der durch die Berge zieht. "Player, Piano" ist mehr als nur ein Album, es ist ein Tor zu einem filmartigen Klanguniversum voller Geheimnisse und Wunder und damit ein Ort, an dem die Grenzen zwischen Realität und Fantasie ineinander verschwimmen und sich tiefe Wahrheiten und Sehnsüchte auf tiefgründige und höchst unerwartete Weise offenbaren. (cw/pm)

Informationen zu Amazon-Affiliate-Links:
Dieser Artikel enthält Links zu amazon. Mit diesen sogenannten Affiliate-Links kannst du queer.de unterstützen: Kommt über einen Klick auf den Link ein Einkauf zustande, erhalten wir eine Provision. Der Kaufpreis erhöht sich dadurch nicht.

19.01.26 | Sport-Event m 8. Februar
Green Day eröffnen den 60. Super Bowl
17.01.26 | Eurovision Song Contest
Hape Kerkeling für Israels Teilnahme am ESC
-w-

#1 LothiAnonym
  • 30.09.2022, 09:51h
  • Wenn ich hier anmerken darf. Daniel Lanois ist ein herausragender Musiker und Songwriter. Wenn ich in den Büchern von James Lee Burke vertieft bin, läuft im Hintergrund meine Lieblings CD von ihm: ACADIE
  • Direktlink »