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18. bis 23. Oktober

Sechs tolle Tage mit dem queeren Filmfestival Hamburg

Zum 33. Mal geht Mitte Oktober das queere Filmfestival in Hamburg an den Start – nach zwei Pandemiejahren erstmals wieder als volles Kinoerlebnis.


Im Kurzfilmprogramm WeDoQ werden neun Kurzdokumentarfilme gezeigt, die Geschlecht und Sexualität im tunesischen Kontext hinterfragen (Bild: HIQFF)
  • 11. Oktober 2022, 02:38h - 2 Min.

Das Hamburg International Queer Film Festival (HIQFF) zeigt vom 18. bis 23. Oktober wieder queere Geschichten aus der ganzen Welt, die sonst für viele Menschen unsichtbar wären. An sechs Tagen werden insgesamt 43 Programme aufgeführt, darunter 13 Spielfilme und zehn Dokumentationen, drei Ursula-Kurzfilmprogramme (20. bis 22. Oktober) sowie das Kurzfilmprogramm WeDoQ aus Tunesien (21. Oktober, 17.30 Uhr) und das Kurzfilmprogramm Made in Germany (23. Oktober, 15 Uhr).

Unter dem Motto "Let's Bloom Together" findet das Festival nach zwei Pandemie-Jahren nicht mehr als hybrides Event, sondern ganz traditionell vor Ort statt – auf Kampnagel sowie in den Kinos Metropolis, Passage und 3001. Passend dazu hat die in Berlin lebende Filmemacher*in und Videokünstler*in Rita Macedo das diesjährige Festivalmotiv und den Trailer gestaltet.

HIQFF-Pressesprecherin Hanne Homrighausen umschreibt, was in diesem Jahr wichtig ist: "In diesen fragilen Krisenzeiten fragen wir uns natürlich auch, was Kunst, Kultur und Kino den Menschen geben kann. Wie können Geschichten und Filme uns dazu bewegen, die eigene Perspektiven zu wechseln oder gar Widerstand zu leisten?"

Highlights

Die große Eröffnungsgala findet am 18. Oktober auf Kampnagel statt. Mit ALOK wird eine internationale Performance-Künstler*in und Queer-Aktivist*in der POC-Trans-Community aus New York eine Keynote zur Eröffnung geben. Eröffnungsfilm ist "Três tigres tristes" ("Three Tidy Tigers Tied a Tie Tighter") von Gustavo Vinagre, der im Februar mit dem Teddy-Award ausgezeichnet wurde (queer.de berichtete).

Zu den weiteren Highlights gehören "Neptune Frost", ein Sci-Fi-Musical aus Ruanda, sowie der schwedisch-norwegische Abschlussfilm "Så Jävla Easy Going" (So damn easy going), der den QueerScope-Debütfilmpreis gewonnen hat (queer.de berichtete).

Das Event findet dieses Jahr bereits zum 33. Mal in der Hansestadt statt. Ursprünglich unter dem Namen "Lesbisch Schwule Filmtage Hamburg" bekannt, änderte es letztes Jahr den Namen zu Hamburg International Queer Film Festival, um auszudrücken, dass die gesamte Breite der queeren Community Widerhall findet.

Weitere Infos gibt es im Programm für das Festival. Bereits jetzt ist der Vorverkauf für Tickets losgegangen. (cw)

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