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  • 15. Februar 2006 40 1 Min.

Moskau (queer.de) - Ein russischer Großmufti - einer der führenden Muslime im Land - ruft dazu auf, Schwule zu verprügeln oder zu töten. In einem Interview mit der Nachrichtenagentur Interfax sagte Mufti Talgat Tadschuddin, Mohammed selbst habe angeordnet, Homosexuelle zu töten, da "deren Verhalten zum Ende der menschlichen Rasse führt". Insbesondere der Moskauer CSD im Mai müsse verhindert werden: "Die Parade darf unter keinen Umständen stattfinden. Wenn sie auf die Straßen gehen, sollten sie verprügelt werden. Alle normalen Menschen werden das tun, sowohl Orthodoxe als auch Muslime." Tadschuddin sagte, Schwule hätten keinerlei Rechte, da sie "die Grenzen des Anstandes" überschritten hätten. Bürgerrechtler zeigten sich schockiert über die Äußerungen des islamischen Geistlichen. Nikolai Aleksejew, einer der Organisatoren des CSD, prüft nun, ob rechtliche Schritte gegen den Mufti eingeleitet werden können. Es ist noch ungewiss, ob die Stadt den ersten CSD genehmigen wird. Bereits 2001 hatte Moskau den Umzug verboten, weil er "die religiösen Empfindungen der Bürger" verletzen könne. Jetzt argumentiert die Stadtverwaltung, wegen der angespannten Verkehrslage sei der CSD organisatorisch nicht machbar. (dk)

-w-

#1 thomasAnonym
  • 15.02.2006, 15:37h
  • was kann man gegen solche hirnlosen fanatiker nur tun?
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#2 DavidAnonym
  • 15.02.2006, 15:46h
  • Ach so ist das... wenn aber jemand umgekehrt die Aufforderung mit "Muslime" statt "Schwule" ersetzt, dann würde sofort die nächste Botschaft in Brand gesetzt - vielleicht sollte der Steinewerfer in dem Glashaus sich mal dazu äussern!
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#3 mvsAnonym
  • 15.02.2006, 16:01h
  • Würde jemand den Schwulen raten, Islamisten zu töten, würden schon wieder ein paar Botschaften mehr brennen.
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