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20. Oktober bis 1. November 2022

Das sind die queeren Highlights der Viennale

Österreichs größtes internationales Filmfestival hat viele queere Filme auf dem Programm: vom Teddy-Gewinner über eine junge trans Frau, die sich um ihre sterbende Mutter kümmert, bis zur schwulen Soldatenliebe.


Auch der Teddy-Gewinner "Três Tigres Tristes" läuft auf der Viennale, die vom 20. Oktober bis 1. November 2022 in Wien stattfindet (Bild: Cris Lyra)

Três Tigres Tristes

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Das brasilianische Roadmovie von Gustavo Vinagre begleitet drei queere Menschen aus Saõ Paulo: Mitten in einer Pandemie – aber nicht unserer aktuellen – lassen sich die drei Protagonist*innen durch die Stadt treiben. Sie erinnern sich an ihre Liebhaber*innen, teilen Erfahrungen mit HIV oder der Arbeit als Camboy. Das alles gipfelt in einer melancholischen Musical-Nummer. "Três Tigres Tristes" wurde bei der diesjährigen Berlinale als bester queerer Spielfilm mit dem Teddy Award ausgezeichnet (queer.de berichtete).

Monica

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Die titelgebende trans Frau Monica kehrt zum ersten Mal seit 20 Jahren in ihr altes Zuhause zurück. Dort, im amerikanischen Mittleren Westen, will sie sich um ihre schwerkranke Mutter kümmern. Die Reise weckt schmerzhafte Erinnerungen, alte Wunden brechen auf. "Monica" ist der dritte Teil von Andrea Pallaoros Trilogie über Frauenfiguren. Hauptdarstellerin Trace Lysette ist vor allem aus "Transparent" und "Hustlers" bekannt.

Close

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Zwei 13-jährige Schüler sind eigentlich beste Freunde – bis eine Klassenkameradin die beiden fragt, ob sie zusammen sind. Nach dieser Unterstellung bricht Leo den Kontakt zu Rémi ab. Mit "Close" schließt der belgische Regisseur Lukas Dhont direkt an sein Drama "Girls" an: Darin erzählte er die Geschichte des trans Mädchens Lara, das Ballerina werden möchte. Auch jetzt geht es um Teenager, die anders sind und anders lieben. Das Drama geht für Belgien ins Rennen um einen Oscar für den besten internationalen Film.

Les Amandiers

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Die italienisch-französische Regisseurin Valeria Bruni Tedeschi erzählt in "Les Amandiers" durchaus autobiografisch: Sie selbst wurde Ende der 1980er Jahre am "Théâtre des Amandiers" angenommen, der berühmten Schauspielschule in Nanterre. Im Film geht es um eine Clique rund um Stella, Etienne und Adèle, für die die Aufnahme an der Schule ein Wendepunkt darstellt. Erfolge, Rückschläge, Leidenschaft, Arbeit und Liebe wechseln sich unter den jungen Schauspielschüler*innen ab – genau wie die Verzweiflung angesichts der Aids-Krise.

All The Beauty And The Bloodshed

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Der Dokumentarfilm von Laura Poitras befasst sich mit der bisexuellen Fotografin Nan Goldin, die sich mit der Milliardärsfamilie Sackler angelegt hat. Deren Medikament Oxycontin gilt als Auslöser der Opioidkrise in den USA. Eingebettet wird dieser Kampf ins Leben und Werk Goldins, die mit Fotografien über Sex, Drogen, Gewalt und Tod berühmt wurde.

Lobo E Cão

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Die Azoren mit ihrem milden Klima und der fantastischen Landschaft sind ein beliebtes Ziel unzähliger Tourist*innen. Doch für die Einheimischen ist die Inselgruppe oft beengend. Cláudia Varejão erzählt von Ana und anderen jungen Einwohner*innen, die trotz tiefstem Katholizismus in einer offenen queeren Community leben. Luís etwa, der sich gerne schminkt und Frauenkleider trägt. Für die jungen Menschen ist klar: Können sie die Insel verlassen – oder müssen sie sogar?

Zhena Chaikovskogo

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Ja, Pjotr Tschaikowski war verheiratet. Zwar nur knapp drei Monate, aber immerhin. Der schwule Schwanensee-Komponist dachte, er könne so von seiner Homosexualität ablenken. Der Film von Kirill Serebrennikov konzentriert sich auf diese Beziehung. Die Liebe der jungen Frau wird zunehmend zur Besessenheit – soweit, dass sie einwilligt, alles zu ertragen, um bei ihrem Mann zu bleiben. Der offen schwule Theater-, Opern- und Filmregisseur Serebrennikow schrieb das Drehbuch, während er in Russland wegen des Verdachts auf Veruntreuung unter Hausarrest stand.

Eismayer

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Der titelgebende Vizeleutnant Charles Eismayer hat im Bundesheer den Ruf, ein besonders harter Ausbilder zu sein. Was niemand – auch seine Frau und sein Sohn nicht – weiß: Eismayer ist schwul. Die Geheimniskrämerei findet erst ein Ende, als er sich in den Rekruten Mario Falak verliebt und die beiden heiraten. Queer.de-Rezensent Dieter Oßwald sieht "Eismayer" des österreichischen Regisseurs David Wagner sogar als Oscar-Anwärter – nach "Große Freiheit" in diesem Jahr der nächste queere Kandidat aus Österreich.

-w-