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- 17. Februar 2006 1 Min.
Berlin (queer.de) - Die Deutsche Aids-Hilfe (DAH) warnt die nordrheinwestfälische Landesregierung davor, die Förderung des Schwulen Netzwerks NRW und anderer Träger der schwul-lesbischen Selbsthilfe massiv zu kürzen oder gar einzustellen. Am Rande einer Tagung in Köln rief Bundesgeschäftsführer Luis Carlos Escobar Pinzón Regierung und Parlament in Düsseldorf dazu auf, sich ihrer gesellschafts- und gesundheitspolitischen Verantwortung zu stellen und die mühsam aufgebauten Strukturen einer erfolgreichen Selbsthilfe nicht zu zerschlagen. "Selbsthilfe ist bürgerschaftliches Engagement, aber es ist ein Trugschluss, dass sie nichts kostet", sagte Escobar Pinzón. " Mit dem Vorhaben, die Förderung des Schwulen Netzwerks NRW um etwa 80 Prozent zu kürzen, bedrohe die Landesregierung die Existenz von Strukturen, die schwule Männer seit vielen Jahren weitgehend ehrenamtlich aufgebaut hätten. Dies habe verheerende Folgen für die HIV-Prävention in NRW. "Wir warnen daher eindringlich davor, einen Sparkurs zu fahren, der gravierende Folgen für die Gesundheit schwuler Mitbürger in NRW und darüber hinaus hätte!". (pm)
Links zum Thema:
» Schwules Netzwerk NRW
» Kampagne gegen Kürzungen
Mehr zum Thema:
» NRW: Kampf gegen Kürzungen (queer.de, 25.1.06)















Und wer regiert in NRW zusammen mit der "CDU"?
Wasser predigen und wein saufen oder: Wo die cdu regiert, geht es schwulen schlechter!!