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HustlaBall Weekend
Club Metropol in Berlin: Gäste kollabieren bei schwuler Party
Bei der "Salvation"-Party im Rahmen des HustlaBall Weekends sackten mindestens vier Personen nach dem Konsum von Drogen zusammen. Zwei wurden bewusstlos ins Krankenhaus gebracht.

Der Berliner Club Metropol liegt direkt am Nollendorfplatz im Regenbogenkiez (Bild: Tsholding / wikipedia)
- 23. Oktober 2022, 14:30h 2 Min.
Die Berliner Feuerwehr hat im Berliner Club Metropol Gäste einer Party behandelt, die zusammengebrochen sind. Dort fand in der Nacht zu Sonntag die "Salvation"-Party im Rahmen des schwulen HustlaBall Weekends statt.
Der Notruf sei gegen 5.20 Uhr eingegangen, sagte ein Feuerwehrsprecher. Notärzt*innen hätten zwei bewusstlose Menschen versorgt und in eine Klinik gebracht. Nach Informationen des rbb sollen mindestens vier Personen nach dem Konsum von Betäubungsmitteln zusammengesackt sein. Welche Art von Drogen es sich handelt, sei unklar. Der zuständige Sicherheitsdienst habe die Feuerwehr informiert, aber zunächst nicht die Polizei.
Das Hauptevent des Wochenendes, der HustlaBall, fand in der Nacht zu Samstag im KitKat-Club statt. Die 2003 gestartete schwule Partyreihe mit dutzenden Veranstaltungen in verschiedenen Orten, die wegen der sexpositiven Atmosphäre weltweit Kultstatus genießt, konnte nach zweijähriger Corona-Zwangspause erstmals wieder stattfinden. Das Motto des Circuit Festivals lautete in diesem Jahr "Reborn Decadence". Neben dem Kit-Kat-Club gehörten unter auch anderem Events im Connection und halt im Metropol zum offiziellen Veranstaltungsprogramm. In dem alten Theater am Nollendorfplatz, früher unter anderem auch als Goya bekannt, fand die "Salvation"-Reihe erstmals statt.
Beim HustlaBall werden Live-Erotik- und Hardcore-Performances geboten. Die Veranstaltung geht zurück auf einen entsprechende Ball 1998 in New York, es folgten San Francisco, Chiago und wieder New York. Den HustlaBall Berlin gibt es seit 2002. Der HustlaBall-Award, Europas größter Pornopreis, wird seit 2008 an die besten Darsteller, Studios, Filme oder Webseiten verliehen. (cw/dpa)














