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  • 18. Februar 2006 7 1 Min.

Berlin (queer.de) - Justizministerin Brigitte Zypries hat sich für das Adoptionsrecht für schwule und lesbische Paare ausgesprochen. Das meldet die "Rheinische Post". Die SPD-Politikerin kündigte an, sie werde sich für den "Abbau von Diskriminierung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften" einsetzen. Das schließe auch das volle Adoptionsrecht mit ein, betonte Zypries. Auch Unionspolitiker sprechen sich inzwischen für die Gleichbehandlung von Homo-Paaren im Steuer- und Erbschaftsrecht aus. Allerdings wird das Adoptionsrecht ebenso wie das bereits existierende Recht auf Stiefkindadoption nach wie vor vehement abgelehnt (queer.de berichtete). Gegenwind kommt auch aus den Reihe der SPD: Der ehemalige sozialdemokratische Finanzminister Jürgen Schmude sprach sich dagegen aus, jedem öffentlichen Drängen nachzugeben; das Kindeswohl müsse Vorrang vor der rechtlichen Gleichstellung haben, so der 69-Jährige. (dk)

-w-

#1 EuelsbruchAnonym
  • 18.02.2006, 16:38h
  • Soso, das Kindeswohl und rechtliche Gleichstellung sind also immernoch ein böser, böser Wiederspruch!

    Über die Zypries wundere ich mich allerdings. Bei den Rot-Grünen galt sie schon der Gleichstellung gegenüber als halbherzig. Das sie jetzt in der großen Koalition mit CDU-Kanzlerin weiter gleichstellt, und sogar bei der Adopiton, das hätte ich nicht gedacht...
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#2 WalbärlinerAnonym
  • 18.02.2006, 17:16h
  • Brigitte schwimmt sich frei :-)
    Auch mit Frau Däubler-Gmelin war es Anfangs (und auch später noch) alles andere als leicht zu verhandeln.
    Wer Brigitte Zypries mal im persönlichen Gespräch erlebt hat, nimmt ihr diese "Wandlung" (ich weiß nicht ob es wirklich eine ist, oder ob nur nicht mehr anwesende Bremsklötze wie Otto Schily ihr den persönlichen Weg feier machen...) ab und ich bin sicher, sie wird diese meinung verteidigen.
    Wer im Rhein main Gebiet wohnt:
    Sie wird am Fr, 17.03. im Lesbisch-schwulen Kulturhaus (LSKH) um 19 uhr in Frankfurt am Main zu einer Diskussionsveranstaltung der Jusos, Sozialdemokratischen Juristen und der Schwusos etwas zu den neuesten Entwicklungen und den Chancen sagen.

    Im Übrigen hat sie sich in 2005 auf dem Frankfurter CSD mehrere Stunden aufgehalten und ist auf positive Resonanz gestoßen. Man kann mit ihr reden.
    Und das sollten wir tun!
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#3 StefanAnonym
  • 18.02.2006, 18:55h
  • Die Frau ist ne ganz opportunistische Schlange. Wir Grünen haben sieben Jahre lang mit der Auseinandersetzungen ohne Ende gehabt und jetzt auf einmal hat sie ihre Meinung völlig geändert? Sogar die Schwesterwelle hat mehr Rückrad als Gala, äh Brigitte!
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