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Berlin
Nominierungen für Respektpreis 2022 bekanntgegeben
Das Berliner Bündnis gegen Homophobie nominierte in diesem Jahr ein Jugendzentrum, eine Foto-Ausstellung, eine politische Initiative und eine Dragqueen. Die Verleihung findet am 30. November statt.

Eine von vier Nominierten: KurdischeQueen kann sich Hoffnung auf den Respektpreis machen (Bild: privat)
- 28. Oktober 2022, 08:41h - 2 Min.
Am 30. November 2022 vergibt das Berliner Bündnis gegen Homophobie den diesjährigen Respektpreis. Nominiert sind das queere Jugendzentrum Q*ube in Neukölln, die Foto-Ausstellung "Queerness in Photography" im C/O Berlin, die Dragqueen KurdischeKween sowie die Initiative "Nodoption – Elternschaft anerkennen", wie das Bündnis am Freitag bekanntgab.
Ausgezeichnet wird herausragender Einsatz für die Akzeptanz von homo- und bisexuellen sowie trans- und intergeschlechtlichen Menschen. Ausführliche Nominierungsbegründungen wurden als PDF auf der Bündnis-Website veröffentlicht.
Bündnismitglieder stimmen über Preisträger*in ab
Die Jury, bestehend aus Jenan Mouhamed Ali (Coca-Cola European Partners Deutschland GmbH), Thomas Große (Charité – Universitätsmedizin Berlin), Hendrik Kosche (Jüdische Gemeinde zu Berlin), Lydia Malmedie (Landesstelle für Gleichbehandlung – gegen Diskriminierung), Dirk Radke (Fair Away Travel GmbH) und Bernd Wegner (BVG), wählte aus zahlreichen Vorschlägen die Nominierten aus. Die über 130 Bündnismitglieder stimmen nun über die*den Respektpreisträger*in 2022 ab.
Die Verleihung des Respektpreises 2022 findet statt am 30. November 2022 von 11 bis 13 Uhr im 260 Grad – Rooftop Bar, Café und Eventlocation in der Mühlenstraße 1, 10243 Berlin (Zugang über den Mercedes-Platz) statt. Die Regierende Bürgermeisterin von Berlin, Franziska Giffey (SPD), wird die Respektpreisverleihung als Schirmherrin des Bündnisses gegen Homophobie eröffnen. Im Rahmen der Veranstaltung gibt die Polizei Berlin die Zahlen der Straftaten im Bereich der Hasskriminalität gegen die sexuelle Orientierung bzw. gegen die geschlechtliche Identität des laufenden Jahres bekannt. Die Bündnismitglieder Heldisch und Wall GmbH präsentieren außerdem die diesjährige Kampagne des Bündnisses zum Schwerpunktthema "Digitale Gewalt".
Vom Senat gefördertes LSVD-Projekt
Das Bündnis gegen Homophobie ist ein Projekt des Bildungs- und Sozialwerks des Lesben- und Schwulenverbands Berlin-Brandenburg, das von der Landesstelle für Gleichbehandlung – gegen Diskriminierung (LADS) der Senatsverwaltung für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung im Rahmen der Initiative "Berlin tritt ein für Selbstbestimmung und Akzeptanz geschlechtlicher und sexueller Vielfalt" (IGSV) gefördert wird.
Im vergangenen Jahr wurde die Arbeiterwohlfahrt Spree-Wuhle mit dem Respektpreis ausgezeichnet. Der AWO-Kreisverband richtet u.a. das LesBiSchwule Parkfest aus und ist Träger einer queeren Krisenwohnung (queer.de berichtete). (cw/pm)














