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Nominierung für die Goldene Rose

"Heartstopper" und "Sort of" gehören zu den besten Serien des Jahres

Die beiden queeren Serien können sich Hoffnung auf eine Rose d'Or machen, die prestigeträchtige Auszeichnung der Europäischen Rundfunkunion.


Die beiden Schüler Nick (Kit Connor, l.) und Charlie (Joe Locke) entdecken, dass sie mehr als nur Kumpels sind (Bild: Netflix)
  • 6. November 2022, 03:39h - 2 Min.

Die queere Coming-of-Age-Serie "Heartstopper" (Netflix) aus Großbritannien und die nichtbinäre Comedyserie "Sort of" (Sky) aus Kanada sind für die Rose d'Or 2022 in der Kategorie "Comedy Drama & Sitcom" nominiert worden. Insgesamt gab die Europäische Rundfunkunion am Freitag die Nominierungen für 72 Produktionen in zwölf Kategorien bekannt. Ebenfalls in dieser Kategorie nominiert ist die frankokanadische Serie "Sans rendez-vous" (Internationaler Titel: "Walk-In") über eine Sexologin, die Menschen aller sexueller Orientierungen hilft. Die Serie wurde in Deutschland noch nicht ausgestrahlt.

Die Comicverfilmung "Heartstopper" gehörte dieses Jahr zu den großen Erfolgen von Netflix – eine zweite und dritte Staffel sind bereits in Auftrag gegeben worden (queer.de berichtete). "Sort of" sorgte unterdessen in Kanada für Aufsehen. Der Achtteiler wurde dieses Jahr bei den Canadian Screen Awards als beste Comedy-Serie ausgezeichnet (queer.de berichtete). Diese Kategorie war zuvor drei Mal in Folge von "Schitt's Creek" gewonnen worden.

Ebenfalls für die Goldene Rose in der Kategorie "Comedy Drama & Sitcom" nominiert sind die amerikanischen Serien "Hacks" und "The Great" sowie die britische Serie "The Outlaws". Die Sieger werden am 28. November bei einer Preisverleihung in London bekanntgegeben.

In der Kategorie Drama wurde auch die britische BBC-Serie "This Is Going To Hurt" nominiert. Die Hauptrolle in dieser Krankenhausserie spielt der schwule Darsteller Ben Whishaw, der gerade als schwuler Q im neuesten James-Bond-Film für Aufsehen gesorgt hatte (queer.de berichtete).

Die mit Abstand meisten Nominierungen erhielt Großbritannien. Aus Deutschland haben drei Produktionen Chancen auf eine Auszeichnung: In der Kategorie "Studio Entertainment" treten die Spielshows "99: Eine:r schlägt sie alle" (Sat.1) und "Wer stiehlt mir die Show" (ProSieben) gegen Konkurrenz aus den USA, Großbritannien und Belgien an. In der Kategorie "Documentary" kann sich außerdem die WDR-Koproduktion "Aufgewachsen in Afghanistan – 20 Jahre ohne Frieden" Hoffnungen auf eine Goldene Rose machen.

Die Rose d'Or wird seit 1956 vergeben und gilt als einer der renommiertesten Fernsehpreise der Welt. 2019 gewann die deutsche Komikerin Maren Kroymann eine Goldene Rose für ihr Lebenswerk (queer.de berichtete). (dk)

/ RosedOr
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