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Lublin (queer.de) - Die Universität Lublin hat eine Ausstellung von mit Slogans bedruckten T-Shirts verboten. Auf den Hemden standen unter anderem die Sprüche "Ich bin schwul", Ich habe nach dem Tod des Papstes nicht getrauert" oder "Ich bin ein Aids-Kranker". Die Aktion wurde von vielen großen polnischen Firmen wie der nationalen Eisenbahngesellschaft unterstützt. "Die Ausstellung und die Aufschriften auf den T-Shirts hätten die Gefühle und Überzeugungen zahlreicher Menschen verletzen können", begründet Rektor Wieslaw Kaminski laut AFP das Verbot. Der Veranstalter, die Internationale Menschenrechtsliga, sagte darauf ein mit der Ausstellung abgestimmtes Filmfestival ab. Die T-Shirts sollten eine Debatte über die Meinungsfreiheit in Polen in Gang setzen, so die Internationale Menschenrechtsliga. Die Veranstalter sehen den Druck der Kirche als Grund für das Verbot. Im Vorfeld hatte vor allem der katholische Bischof von Lublin gegen die Ausstellung protestiert. (dk)



31 Kommentare

#1 erkanAnonym
  • 22.02.2006, 16:56h
  • ich bin jude
    ich bin araber
    ich onaniere
    ich habe meine tage

    ..gab es, laut prager zeitung, auch noch.
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#2 manni2Anonym
#3 martinAnonym
  • 22.02.2006, 18:46h
  • schade dass die geplante veranstaltung dazu abgesetzt wurde. hat sich doch eigentlcih gezeigt, dass aufklärungsbedarf besteht.

    wenn man was ändern will sollte man bei widerstand doch nciht sofort in sich zusammenknicken. das wäre man zumindest denen schuldig, die in polen unter der diskriminierung leiden.
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#4 rudolfAnonym
  • 22.02.2006, 19:02h
  • Bliebe noch zu ergänzen, daß die Universität Lublin keine kirchliche, sondern eine eine staatliche Universität ist (was in Polen nicht selbstverständlich ist). Aber bei dem riesigen Einfluß des kath. Klerus in diesem Land spielt das eigentlich auch keine Rolle mehr.
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#5 KOSCIUSZKO_SQUADRON_303Anonym
  • 23.02.2006, 11:00h
  • Von vielen grossen Firmen gesponsert??-woher kommt den diese Info??Die Aktion wurde von der Organisation "Fundacja dla Wolnosci"-Stiftung für Freiheit organisiert.Deren einziger kommerzieler Sponsor ist ein Laden in Warschau,wo man eben solche T-Shirts mit selbst gewählten Slogans kaufen kann.Von grossen Firmen weit und breit kein Zeichen.Zusätzlich werden sie noch z.b. von der deutschen Böll-Stiftung unterstütztz,aber das ist keine Firma.
    Die ganze Aktion ist nichts anderes als eine Provokation von Mediengeilen Aktivisten der linken Szene.Natürlich haben Sie das Recht nicht um den Papst zu trauern,aber man muss damit öffentlich nicht angeben.Auch Provokationen müssen Grenzen haben.Ich laufe auch nicht mit einem T-Shirt durch die Gegend ,wo draufsteht "Ich traure nicht um homosexuelle Aidstote".Die ganze Aktion war zutiefst geschmacklos.
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#6 KOSCIUSZKO_SQUADRON_303Anonym
  • 23.02.2006, 11:59h
  • Sich über" Zensur" in Polen beschweren,aber selbst keine kritischen Posts zulasssen:)Sowas nennt man Verlogenheit.
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#7 holga-waldaAnonym
  • 23.02.2006, 14:11h
  • @)KOSCIUSZKO_SQUADRON_303

    linke aktion ? + heinrich-böll-stiftung (hbs) ?
    geht das ?

    die hbs tritt seit jahren als eine der vorfeldorganisationen der deutschen aussenpolitik für eine ausweitung
    des deutschen einflusses in krisenregionen auf. permanent in europäischen ländern, in denen es autonomiebestrebungen einzelner regionen gibt.
    getrennt oder gemeinsam mit den "stiftungen" der anderen parteien. recht effizient und fast geräuschlos. ist das jetzt links ?
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#8 björnmAnonym
  • 23.02.2006, 14:35h
  • Ich finde es sehr sehr schön, wenn sich die Heinrich-Böll-Stiftung ganz selbstlos für diese Menschen einsetzt. Dass sie sich etwas trauen im Schutz der Medien haben Sie doch recht kostengünstig unter Beweis gestellt. Vielleicht braucht man in Polen mal eine Gruppe, die auf diesem Gebiet mit deutscher Unterstützung Qualitäten bewiesen hat. Gemeinsame Erfahrungen sind doch immer wieder nette Anknüpfungspunkte.
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#9 madridEUAnonym
  • 23.02.2006, 16:11h
  • Also ich weiss nicht so recht, ob ich diese
    Zurschaustellung meiner Ansichten und Neigungen ausgerechnet dort rumtragen würde, wo unser westliches Verständnis für Vielfalt noch keine Selbstverständlichkeit ist. Auch ich würde mit @Kosciuszko-Squadron-303 in seinem Urteil über Geschmacklosigkeit übereinstimmen, wenn er hier seine tief reaktionäre Meinung nicht so deutlich offenbaren würde. Meine polnischen Freunde wünschen sich jedoch nichts sehnlicher als ein fortschrittlicheres Land.
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#10 rudolfAnonym
  • 23.02.2006, 16:27h
  • @Kocscuiszko-Squadron

    Der der große polnische Freiheitsheld, nach dem Du nicht benennst, war ein Anhänger der Französischen Revolution und Napoleons und wäre sicher sehr verwundert gewesen, daß Du Menschen nicht zugestehen willst, öffentlich zu bekennen, daß sie um Herrn Wojtyla eben nicht trauern. Was ist daran provokant, wenn man sich nicht von einer Massenhysterie mitreißen läßt?

    Koscuiszko, aber auch Potocki wären sicher sehr traurig darüber, daß Teile ihres Volkes heutzutage geistige Sklaven einer reaktionär-klerikalen Ideologie sind und von der Freiheit des Individuums keine Ahnung haben.
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