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Bewerbung läuft
ESC 2023: Wer fährt für Deutschland nach Liverpool?
Schafft es der deutsche Beitrag beim kommenden ESC auf die vorderen Plätze? "Unser Lied für Liverpool" wird gesucht – und ab sofort können sich Künstler*innen bewerben.

Das Finale vom Eurovision Song Contest 2023 soll am 13. Mai in Liverpool stattfinden (Bild: NDR)
- 10. November 2022, 05:55h 2 Min.
Die Suche nach dem nächsten ESC-Beitrag läuft: Ab sofort können sich Sänger*innen sowie Bands mit ihren Songs aus Pop, Country, Electro, R'n'B, Schlager oder Rock per Video bewerben, um Deutschland beim Eurovision Song Contest 2023 zu vertreten. Das teilte der NDR mit.
Die Künstler können ihre Songs über die offizielle ARD-Seite zum ESC, eurovision.de, einreichen. Einsendeschluss für die Bewerbungen ist der 28. November 2022. Aus allen Beiträgen sucht ein Team aus Fachleuten die Acts für den Vorentscheid aus. Der NDR will zudem selbst auf Künstler*innen zugehen, heißt es weiter.
Bewerbung auch oer TikTok
In diesem Jahr ist laut dem Sender zudem zum ersten Mal TikTok in die Suche nach dem deutschen ESC-Act eingebunden: Unter dem Hashtag #UnserLiedFürLiverpool können sich dort Interessierte bewerben und sich der TikTok Community stellen. Die aussichtsreichsten Songs auf der sozialen Plattform, die den ESC-Richtlinien entsprechen, werden noch einmal zur Abstimmung gestellt. Wer bei TikTok gewinnt, ist direkt beim Vorentscheid dabei.
Der Vorentscheid "Eurovision Song Contest 2023 – Unser Lied für Liverpool" ist für Anfang März geplant, so der NDR. In der Show entscheidet sich, wer für Deutschland zum ESC 2023 nach Großbritannien fährt.
NDR: "Wir treten an, um vorn mitzuspielen"
"Dieser Wettbewerb, Europas größte Musikshow, liegt uns sehr am Herzen", erklärt Andreas Gerling, Chef des ARD Teams für den ESC beim NDR: "Und wir treten an, um vorn mitzuspielen. Wer sich also zutraut, mit hoher Qualität Deutschland musikalisch wieder nach vorn zu bringen, ist uns herzlich willkommen. Ich freue mich auf einen hoffentlich sehr bunten, sehr spannenden Wettbewerb."
Das Finale des kommenden Eurovision Song Contests findet am 13. Mai im englischen Liverpool statt. Die BBC veranstaltet den ESC aufgrund des Kriegs anstelle des ukrainischen Senders UA:PBC – die ukrainische Band Kalush Orchestra hat den ESC in diesem Jahr gewonnen (queer.de berichtete). Deutschland ist als eines der Big-Five-Länder für das Finale gesetzt. Der deutsche Sänger Malik Harris landete beim ESC 2022 auf dem letzten Platz. (cw/spot)














Fehler 1:
"Pop, Country, Electro, R'n'B, Schlager oder Rock"
Wieso gibt man Genres vor? Und wenn man das schon macht, wieso fehlen Soul, Funk, Latin und andere Stile, die bisher alle schonmal den ESC gewonnen haben.
Fehler 2:
"Aus allen Beiträgen sucht ein Team aus Fachleuten die Acts für den Vorentscheid aus."
Wenn das ähnliche "Fachleute" wie in den letzten Jahren sind, wird das Ergebnis auch ähnlich ausfallen.
Fehler 3:
"Wer bei TikTok gewinnt, ist direkt beim Vorentscheid dabei."
Warum gelten für Teilnehmer auf Tiktok andere Bedingungen als für andere Teilnehmer?
Fehler 4:
"NDR: "Wir treten an, um vorn mitzuspielen" "
Mal ganz abgesehen davon, dass der NDR das jedes Jahr erzählt und dann jedes Jahr auf dem letzten Platz landet.
Aber das ist wieder mal genau die Arroganz, die uns immer um die Ohren fliegt. Man nimmt nicht teil, um "vorne mitzuspielen", sondern um das größte Musikfestival der Welt mit einem möglichst tollen Beitrag zu bereichern.
Jedes Jahr erzählen die Verantwortlichen, dass man nun dieses Jahr wirklich ganz vorne mitspielen wird. Für ein Land, das eh schon nicht zu den beliebtesten in Europa zählt, absolutes Gift, sich dann auch noch als Gernegroß zu präsentieren.
Wieso kann man nicht einfach mal sagen "Wir suchen ein tolles Lied, was vielen Menschen Freude bereitet und dann gucken wir mal, wo wir damit landen."