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Berlin
Ex-Botschafts-Mitarbeiter spionierte aus Homophobie für Russland
Er ärgerte sich u.a. über die zum CSD gehisste Regenbogenfahne: Ein früherer Wachmann der britischen Botschaft in Berlin hat sich der Spionage für Russland schuldig bekannt.

Die britische Botschaft in Berlin hisst zum CSD-Wochenende traditionell die Regenbogenfahne (Bild: Britische Botschaft)
- 12. November 2022, 02:33h 2 Min.
Ein ehemaliger Wachmann der britischen Botschaft in Berlin hat sich der Spionage für Russland schuldig bekannt. Er habe eingeräumt, gegen den "Official Secrets Act", ein Gesetz über Amtsgeheimnisse, verstoßen zu haben, teilten die britischen Behörden am Freitag mit. Wegen Spionage drohen ihm nun bis zu 14 Jahre Haft.
David S. hatte sich demnach in der vergangenen Woche in acht von neun Anklagepunkten schuldig bekannt. Nach Justizangaben wurde ihm das Sammeln und Übermitteln offiziell als "geheim" gekennzeichneter Informationen an den russischen Staat vorgeworfen. Gegen Bezahlung soll der 58-Jährige einem russischen Geheimdienstvertreter Dokumente übergeben haben.
Hass auf sein Heimatland und Homosexuelle
Als Motivation gab S. intensiven Hass auf sein Heimatland an. Der 58-Jährige, der acht Jahre lang in der Botschaft gearbeitet hat, soll zudem darüber verärgert gewesen sein, dass diese die Regenbogenflagge zur Unterstützung der LGBTI-Community hisste.
S. war im April von Deutschland nach Großbritannien ausgeliefert worden, nachdem gemeinsame Ermittlungen der britischen und deutschen Behörden im August 2021 zu seiner Festnahme geführt hatten.
Die Bundesregierung hatte Anfang des Jahres 40 russische Diplomat*innen aus Deutschland ausgewiesen, denen sie Spionage-Tätigkeit vorwarf. Ähnlich waren zuvor auch mehrere andere EU-Staaten verfahren. (cw/AFP)














Normal(TM): Wegen Hass auf sein Heimatland und Ärger über Regenbogenflaggen und Support für LGBTQIA* für Putains Regime spionieren.
Dachschaden: Queere Menschen.
(lt. Katar und die MAFIFA verbittet sich ja Kritik an dem wunderbaren, menschenfreundlichen Staat und verbietet Menschenrechtsbekdungen, Stichwort Dänemark, Trikots)
Kann mal bitte einer diese verrückte Welt anhalten? Will aussteigen.
Bin mal gespannt, ob der Mann Beifalls- oder zumindest Verständnisbekundungen aus der Links-Partei und der AfD bekommt - Sahra und der blaubraune Dosenkoch können das doch gewiss absolut nachvollziehen und sehen es vermutlich als Meinungsäußerung an, die von den woken Faschisten wieder eingeschränkt werden soll ¯\_()_/¯