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- 22. Februar 2006 2 Min.
New York (queer.de) - Alan van Capelle, Chef der einflussreichen Homo-Gruppe "Empire State Pride Agenda", hat seine Vorstandskollegen in einer vertraulichen E-Mail aufgefordert, Senatorin Hillary Clinton nicht mehr aktiv zu unterstützen. Das meldet die "New York Times". Die Gruppe hat in der Vergangenheit in "Fundraiser-Events" Spenden für die Demokratin gesammelt. Jetzt urteilt van Capelle, Clinton sei in ihren fünf Jahren im Senat "eine vollständige Enttäuschung" gewesen und verdiene nicht die Unterstützung von Homo-Gruppen. Er kritisiert insbesondere, dass sie nach wie vor das 1996 in Kraft getretene "Gesetz zum Schutz der Ehe" gut heiße. Es besagt, dass die Ehe "eine Verbindung zwischen Frau und Mann" ist und die Bundesregierung keine anderen Ehen anerkennen werde. Clinton hat sich wiederholt gegen die Öffnung der Ehe á la Massachusetts ausgesprochen, befürwortet aber Eingetragene Partnerschaften mit beschränkten Rechten. "Frau Clinton zu unterstützen würde unserer Community schaden", so van Capelle. "Es würde die Message aussenden, dass man gegen uns arbeiten kann, aber dennoch von uns unterstützt wird". Schwule Demokraten stehen jedoch weiterhin hinter Clinton. So sagt Staatssenator Thomas Duane, dass seine Parteifreundin nach wie vor sehr populär in der Community sei. Sie unterstütze viele Programme für Schwule und Lesben gegen den Widerstand der Republikaner. "Würden wir uns wünschen, sie würde unsere Position in der Ehe-Frage 100 Prozent unterstützen? Klar", so Duane. "Aber es ist wichtig für uns, sie in diesem Thema zu erziehen." Aktivist van Capelle sagt in der E-Mail auch, dass Clinton im Vergleich zu einem republikanischen Kandidaten trotz allem die bessere Wahl sei - und er auch für sie votieren würde. Die Gattin des ehemaligen Präsidenten muss sich im November der Wiederwahl für den Senat stellen. Ihr werden zudem Chancen eingeräumt, demokratische Kandidatin bei den Präsidentschaftswahlen 2008 zu werden. (dk)
Links zum Thema:
» Empire State Pride Agenda
» Hillary Clinton














Bush hinterläßt den Demokraten einen katastrophalen, überschuldeten US-Haushalt ("unter Clinton war das Haushaltsbudget ausgeglichen"), einen katastrohale Lage im Irak ("die Bombe in Samara zeigt wie die Zustände im Irak sind"), einen ausufernden Überwachungsstaat im Landesinneren, ...
Bush ist das Letzte.