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Großbritannien

Kevin Spacey: Sieben neue Anklagen wegen sexueller Übergriffe

Die britische Staatsanwaltschaft hat ihre Anklage gegen den gefallenen Hollywoodstar Kevin Spacey ausgeweitet. Spacey werden sieben zusätzliche sexuelle Übergriffe vorgeworfen, die sich zwischen 2001 und 2004 ereignet haben sollen.


Kevin Spacey wurde nach den erstmals 2017 geäußerten Vorwürfen zur Persona non grata in Hollywood – er verlor etwa seine Rolle als Frank Underwood in der hochgelobten Serie "House of Cards" (Bild: Netflix)

  • 16. November 2022, 14:08h 5 2 Min.

Kevin Spacey (63) wird sich im kommenden Jahr in London wegen sexueller Übergriffe vor Gericht verantworten müssen. Wie "The Guardian" berichtet, hat die britische Staatsanwaltschaft jetzt ihre Anklage gegen den zweifachen Oscarpreisträger ausgeweitet. Demnach werden dem Darsteller sieben weitere sexuelle Übergriffe gegen einen Mann vorgeworfen, darunter Nötigung zu sexuellen Aktivitäten.

Die besagten Vorfälle sollen sich in den Jahren 2001 bis 2004 ereignet haben. Spacey muss sich in dem Strafgerichtsprozess bereits wegen sexueller Übergriffe verantworten, die sich der Anklage zufolge im März 2005 und August 2008 in London sowie im April 2013 in der südwestenglischen Grafschaft Gloucestershire zugetragen haben sollen. Die nun erfolgte Ausweitung der Anklage sei laut "The Guardian" auf eine Überprüfung der Beweismittel durch die Londoner Polizei zurückzuführen. Spacey war im Juli persönlich in der britischen vor Gericht erschienen und hatte sich bezüglich der damals bereits gegen ihn erhobenen Vorwürfe für nicht schuldig erklärt (queer.de berichtete).

In New York konnte Kevin Spacey einen Sieg vor Gericht erringen

In einem anderen Verfahren in den USA konnte der gefallene Hollywoodstar Ende Oktober einen juristischen Sieg verbuchen. Sein Schauspielkollege Anthony Rapp (51) hatte ihm vorgeworfen, ihn im Jahr 1986, als Rapp gerade einmal 14 Jahre alt war, sexuell belästigt zu haben. Eine Gerschworenenjury sprach Spacey aber frei (queer.de berichtete). Im Anschluss wurde darüber spekuliert, ob der nach Aufkommen der Vorwürfe weitgehend gecancelte zweifache Oscar-Preisträger wieder eine Zukunft im Filmgeschäft hat (queer.de berichtete). (spot/cw)

#1 Livio2022Anonym
  • 16.11.2022, 15:18h
  • Wieviele denn noch?! Die Besetzungscouch wird ja immer größer. Ich denke, die Kläger waren alle volljährig und wussten ziemlich genau, was sie taten und vor allem, was sie unbedingt wollten.
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#2 Pic_Anonym
  • 16.11.2022, 20:36h
  • Antwort auf #1 von Livio2022
  • Stimmt! Die werden sich alle hochgevögelt haben. Wer würde das denn nicht machen bei einem solchen "Fang"!? So ein guter Schauspieler. Und schnuckelig noch dazu! Den darf man nicht einfach so vor Gericht ziehen, nein nein. Soweit kommts noch, dass wir unsere übergriffigen Daddies in Zukunft im Gefängnis besuchen müssen. Konsens war eh noch nie geil. Und kommt mir jetzt nicht mit "victim blaming", das ist was zum Essen.
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#3 Wieso Victim-BlamingAnonym
  • 17.11.2022, 09:05h
  • Antwort auf #2 von Pic_
  • Victim-Blaming setzt ein Opfer voraus.

    Der erste Kläger hat vor dem Prozess Beweismittel vernichten lassen und dann den Prozess platzen lassen. Er hatte möglicherweise berechtigte Angst, dass seine gelöschte Textmessages als Widerspruch zu seiner Story gewertet werden könnten.

    Der zweite Kläger und Metoo-Initiator hat sich nachweislich die Details seiner Geschichte ausgedacht.

    Andere sind dem Chor der Anklagen beigesprungen, einfach weil sie es jetzt konnten.

    Die nächsten Prozesse haben bislang nicht angefangen. Ich kenne die Vorwürfe nicht, aber warum sollte es hier nicht auch um Gier, Geltungssucht oder Rache gehen.

    Und zum Thema Nötigung: Mittlerweile kann man ernsthaft erzählen, man sei im Rahmen eines gemeinsamen Essens mit einem alkoholischen Getränk "gefügig" gemacht worden.
    Irgendwie erwarte ich von einem erwachsenen Menschen, auch einmal Nein sagen zu können.
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