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- 23. Februar 2006 1 Min.
Edinburgh (queer.de) - Schwule haben ein höheres Risiko, an Bulimie zu erkranken als heterosexuelle Männer. Davor warnt die schottische Regierung in Edinburgh. Die Zahl der Männer, die an der volkstümlich "Essbrechsucht" genannten Krankheit leiden habe sich in Schottland in den vergangenen fünf Jahren verachtfacht. Verursacht wird sie vor allem durch Stress. Stteve Blumfield von der Eating Disorders Association vermutet gegenüber der Zeitung "Scotsman", dass Schwule vor allem während des Coming-outs anfällig sind. Hausärzte hätten die Krankheit in der Vergangenheit bei Männern oft nicht erkannt, weil sie nicht die richtigen Fragen stellten. Das sei inzwischen besser geworden. Frauen, vor allem junge Mädchen, stellten 90 Prozent der behandelten Fälle. Die Dunkelziffer liege aber bei Männern viel höher. (dk)
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