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Rom (queer.de) - Papst Benedikt XVI hat zwei der konservativsten amerikanischen Bischöfe zu Kardinälen ernannt: Sean O'Malley, den Erzbischof von Boston, und William Levada, den Präfekten der Glaubenskongregation. O'Malley ist landesweit bekannt als Gegner der Ehe-Öffnung in Massachusetts. Er hat Unterschriften gesammelt, um ein Verbot der Homo-Ehe in der Verfassung zu verankern. Dabei wandte er sich in Aufrufen direkt an Schwule und Lesben: "Weil wir euch lieben, können wir euer Verhalten nicht akzeptieren", so O'Malley. Levada war von 1995 bis 2005 Erzbischof von San Francisco und folgte dann Kardinal Joseph Ratzinger als Präfekt der Glaubenskongregation, die einst die spanische Inquisition vorangetrieben hatte. Er demonstrierte 2004 öffentlich gegen die inzwischen verbotene Homo-Ehe in San Francisco. Seine Kirche unterstützte auch Kampagnen gegen Eingetragene Partnerschaften finanziell. (dk)



Wo ist der bekennende Hetero?

Die Berichterstattung zum Rauswurf des Theologen David Berger holt den "bekennenden Schwulen" aus der Stereotypen-Mottenkiste. Ein Standpunkt von Christian Scheuß.
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19 Kommentare

#1 madridEUAnonym
  • 23.02.2006, 16:22h
  • Bevor hier wieder ein Aufschrei gegen den bösen Ratzinger und seine Kardinäle losgeht: Man kennt die Richtung dieser Glaubensgemeinschaft und solange wir Agnostiker,Lutheraner, Zapatero-Wähler,Wowereit-Sympathisanten und auch ansonsten notorische Ketzer sind, sollte es uns doch egal sein, wen der Papst ernennt und wen nicht !
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#2 holga-waldaAnonym
  • 23.02.2006, 16:45h
  • ..so...so.....weil wir euch hassen, können wir euer verhalten akzeptieren....

    was ich schon die ganze zeit vermutet habe.

    mein rat an schwule katholiken ist folgender:
    lasst nichts unversucht um diesen hass zu erzeugen.
    wenn ihr wollt , helf ich euch, für euere akzeptanz mach ich alles.

    danach machen wir wintermärchen:

    ...den himmel überlassen wir
    den engeln und den spatzen....
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#3 borutAnonym
  • 23.02.2006, 18:16h
  • Eigentlich habe ich vermutet all die 15 neu ernannten Kardinäle seien homophob. Welche Überraschung dass nun nur zwei es sind.
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#4 björnmAnonym
  • 23.02.2006, 19:06h
  • interessant, dass wir durch das internet die organisation der menschenquäler in tagesechtzeit beobachten können.
    das ist in der kriminalgeschichte roms noch relativ neu.
    die meldungen der redaktion über art und intensität ihres treibens auf den verschiedenen kontinenten ergeben einen
    guten einblick in die psychologischen kriegsführungstendezen dieses internationalen dienstleisters für herrschaftserhalt.
    es ist schön zu sehen, wie rom sich auf soziale spannungen und demographische entwicklungen in nord-amerika vorbereitet (latinos). die weibliche ausgabe des modells clinton wird dies auch berücksichtigen und dem machismo rechnung tragen.
    der katholische kennedy-clan wird ihr eine audienz bei ratzi verschaffen. laura bush trug zu diesem anlass vor kurzem schwarz zu grellrotem lippenstift.
    die rosa-töne hat clinton öffentlich ja schon abgelegt. vielleicht verkauft sie in rom ja den regenbobogen als das zeichen des zweiten bundes der menschen mit gott.
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#5 gerdAnonym
  • 23.02.2006, 21:22h
  • Mittlerweile hat die katholische Kirchenleitung ihr perfides Spiel gegen die staatliche Anerkennung von homosexuellen Paaren nicht nur in allen rein evangelisch geprägten Ländern Europas (Ausnahme: Estland/Lettland) verloren, sondern sie verliert den Kampf auch nach und nach in den katholisch geprägten Ländern (Frankreich, Belgien, Luxemburg, Spanien) und als nächtes in Irland durch die Entwicklung im benachbarten Grossbrtiannien beeinflusst sowie in Italien, falls Berlusconi stürzt.

    Allmählich sollte eigentlich ein inneres Begreifen in der Kirchenleitung in Rom stattfinden, das die katholische Kirchenhaltung falsch ist. Was wohl in Italien abgeht, falls dort das PACS durchgesetzt wird...wünschen wir den engagierten Menschen in Italien viel Glück..

    Sollte der Durchbruch in Italien geligen, wäre das von grossem Vorteil für die weltweite Anerkennung von homosexuellen Paaren. Aber da werden die katholischen Bischöfe in Italien noch heftigst gegen agitieren.

    www.arcigay.it

    Die Bischöfe der katholischen Amtskirchenleitung sollten von den Bischöfen der EKD lernen, was das Thema Segnungsgottedienste in den Kirchen angeht. Ich selbst war bereits Gast bei einem Gottesdienst eines befreundeten schwulen Paares...war sehr schön und gelungen.
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#6 cevioAnonym
  • 23.02.2006, 21:49h
  • deswegen bin ich nicht mehr in der Kirche, weil diese nur aus heuchlerichen, sich selbst anlügenden Angestellten Gottes übertreten und sich selbst Ihrer Sexualität verleumden. Die Kirche ist nur ein Ort der gegen die Langeweile des Inhabers logiert und selbst genau das macht, was wir Homosexuelle auch machen, und zwar sich und seinen Glauben zu outen und sein Selbstbildnis zu verteidigen...

    und mehr nicht...
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#7 cevioAnonym
  • 23.02.2006, 21:50h
  • deswegen bin ich nicht mehr in der Kirche, weil diese nur aus heuchlerichen, sich selbst anlügenden Angestellten Gottes übertreten und sich selbst Ihrer Sexualität verleumden. Die Kirche ist nur ein Ort der gegen die Langeweile des Inhabers logiert und selbst genau das macht, was wir Homosexuelle auch machen, und zwar sich und seinen Glauben zu outen und sein Selbstbildnis zu verteidigen...

    und mehr nicht...
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#8 SaschaAnonym
  • 23.02.2006, 22:26h
  • Wenn du auch mit den wesentlichen Aussagen deines Postings genau den Kern triffst, hier dennoch eine relativierende Anmerkung zu Hillary Clinton:

    Es steht außer Frage, dass die große Mehrzahl der Demokraten die homofeindliche Politik der Bush-Regierung klar ablehnen.

    Schau' dir mal die Aussagen von Howard Dean an, der immerhin inzwischen Präsident des DNC (also mehr oder weniger "Generalsekretär" der Demokratischen Partei) ist und seinerzeit als Gouverneur im Bundesstaat Vermont die erste Eingetragene Partnerschaft für Homo-Paare durchgesetzt hat.

    Leider sind die mit Bush verkuppelten reaktionären Kräfte in den USA derzeit aber so stark, dass die Demokraten aus strategischen Gründen das Thema Homo-Rechte ganz bewusst nicht zu laut ansprechen. Schließlich wissen sie, dass die Republikaner dann um so leichter wieder Wahlkampf auf dem Rücken von Schwulen und Lesben führen können.

    Dies gilt ganz besonders auch für Hillary Clinton, die als Frau bei eher konservativ orientierten Wählern ganz besonders "tough" herüberkommen muss, um überhaupt eine Chance als Präsidentschaftskandidatin zu haben.

    In jedem Falle sollten wir uns im Sinne einer Stärkung progressiver gesellschaftlicher Kräfte in den USA unbedingt den Sieg des (der) demokratischen Kandidaten (-in) wünschen!
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#9 manni2Anonym
  • 23.02.2006, 22:43h
  • Warum sich noch über solche Idioten aufregen..
    Aus der Kirche austreten hilff, befreit und spart auch noch Geld. Mit dem Geld kann mann dann schön in die Sauna gehen oder andere Schöne Dinge tun!!!
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#10 madridEUAnonym
  • 24.02.2006, 09:20h
  • @sascha: Du hast Dich offensichtlich in der Rubrik geirrt, denn hier geht´s nicht über Hillary, sondern um die homphoben Kardinäle. Auf jeden Fall sprichst Du aus, was viele von uns sicher selber sagen wollten und unsere amerikanischen Brüder und Schwestern sowieso: Hillary for President ! Keine Macht den Republikanern !
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