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- 23. Februar 2006 1 Min.
Rom (queer.de) - Papst Benedikt XVI hat zwei der konservativsten amerikanischen Bischöfe zu Kardinälen ernannt: Sean O'Malley, den Erzbischof von Boston, und William Levada, den Präfekten der Glaubenskongregation. O'Malley ist landesweit bekannt als Gegner der Ehe-Öffnung in Massachusetts. Er hat Unterschriften gesammelt, um ein Verbot der Homo-Ehe in der Verfassung zu verankern. Dabei wandte er sich in Aufrufen direkt an Schwule und Lesben: "Weil wir euch lieben, können wir euer Verhalten nicht akzeptieren", so O'Malley. Levada war von 1995 bis 2005 Erzbischof von San Francisco und folgte dann Kardinal Joseph Ratzinger als Präfekt der Glaubenskongregation, die einst die spanische Inquisition vorangetrieben hatte. Er demonstrierte 2004 öffentlich gegen die inzwischen verbotene Homo-Ehe in San Francisco. Seine Kirche unterstützte auch Kampagnen gegen Eingetragene Partnerschaften finanziell. (dk)










