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Zweite Vergabe 2023
Nominierungen für Schiffels-Preis erbeten
Nominierungen für die beiden Preise für herausragende Projekte aus der trans Community können ab sofort bis Mitte Februar 2023 eingereicht werden.

Die ersten Träger*innen des Waltraud-Schiffels-Preises wurden im Sommer in Saarbrücken geehrt
- 21. November 2022, 11:14h - 2 Min.
Die Hannchen-Mehrzweck-Stiftung (hms) wird gemeinsam mit Trans-Aktivistin Janka Kluge im kommenden Jahr zum zweiten Mal den Waltraud-Schiffels-Preis vergeben. Bewerbungen und Nominierungen für den mit 1.000 Euro dotierten Preis 2023 und den nicht dotierten Waltraud-Schiffels-Ehrenpreis können ab sofort bis zum 12. Februar 2023 über die E-Mail-Adresse eingereicht werden. Nähere Infos unter ws-fonds.hms-stiftung.de.
Der Schiffels-Preis wird für herausragende Projekte aus der Trans-Community vergeben. Dieses Jahr erhielt die Praxisgruppe "Klassismus und trans*inter*nicht-binär" aus Leipzig die Auszeichnung (queer.de berichtete).
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Der diesjährige Ehrenpreis ging an Annette Güldenring, die Gründerin und Leiterin der Transgenderambulanz am Westküstenklinikum im schleswig-holsteinischen Heide (queer.de berichtete). Sie stehe "mit ihrem Lebenswerk wie kaum eine andere Person für ein glaubwürdiges und authentisches Eintreten für die Interessen von transgeschlechtlichen Personen im medizinischen System", so die Jury.
"Nach den positiven Erfahrungen des vergangenen Jahres freuen wir uns sehr auf aussagekräftige Nominierungen aus der Community!", erklärte Janka Kluge, die Initiatorin und Stifterin des Preises.
"Initiativen, Vereine und Einzelpersonen können sich mit einer Beschreibung ihres Projekts um den Preis bewerben oder Nominierungen für Projekte anderer Initiativen einreichen", ergänzte Professorin Karen Nolte von der hms. Darüber hinaus werde sich auch über Nominierungen "verdienter Aktivist*innen" für den Ehrenpreis gefreut.
Eine dreiköpfige Jury unter dem Vorsitz von Kluge wird über die Vergabe des Preises entscheiden. (pm/cw)













