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Britische TV-Show
Boy George aus Dschungelcamp gewählt
Am Anfang der englischen "Ich bin ein Star"-Version galt er noch als Favorit, doch das britische TV-Publikum hatte schnell genug von Boy George.

Wir haben den Glööckler als Dschungelattraktion, die Brit*innen haben Boy George (Bild: ITV)
- 23. November 2022, 09:16h 2 Min.
Der 61-jährige Sänger Boy George hat in der "I'm a Celebrity...Get Me Out of Here!"-Folge vom Dienstag am wenigsten Stimmen vom Publikum erhalten und muss daher das britische Dschungelcamp verlassen. Er belegte damit den achten Platz unter zwölf Kandidat*innen. Im Interview erklärte der ehemalige Culture-Club-Star, er sei froh, dass die Tortur nun ein Ende habe. "Das ist viel taffer, als ich gedacht habe", so George.
Nach seinem Rauswurf erklärte George in einem Tweet, dass er nun Pizza esse und WM-Spiele anschaue. Gleichzeitig kommentierte er die teilweise negative Berichterstattung über seinen Person in einem wortspielreichen Tweet: "Die Bitch sorgt noch immer für gute Überschriften. Ich hab sie alle gesehen und herzlich gelacht."
/ BoyGeorgeEating pizza and watching #FIFAWorldCup replay after a lovely long shower. Thanks for all the amazing messages. The love always tracends the negativity. This bitch still gives great headline. I have seen them all and laughed heartily! #ImACelebrityGetMeOutOfHere pic.twitter.com/zONKPN0uNi
Boy George (@BoyGeorge) November 23, 2022
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Nun sind noch sieben Promis im Dschungel, von denen die meisten in Deutschland unbekannt sind. Am prominentesten dürfte noch die englische Ex-Fußballnationalspielerin Jill Scott und der Unterhaus-Abgeordnete Matt Hancock sein. Hancock ist ein skandalumwitterter Politiker, der während der Covid-Krise Gesundheitsminister war und wegen seiner Reaktion auf die Pandemie scharf kritisiert wurde – er musste im Juni 2021 zurücktreten, weil er sich nicht an seine eigenen Coronaregeln gehalten hatte. Im November diesen Jahres warf ihn die Tory-Partei aus der Fraktion. Boy George erklärte offen seinen Hass für Hancock und drohte anfangs gar, die Show wegen des Politikers zu verlassen.
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Die Teilnahme von Boy George war umstritten, weil er mehrfach mit dem Gesetz in Konflikt geraten war, unter anderem wegen Drogenproblemen. 2009 wurde er wegen Freiheitsberaubung zu 15 Monaten Haft verurteilt (queer.de berichtete). Das Gericht sah es als erwiesen an, dass er einen norwegischen Escort gegen dessen Willen festgehalten und mit einer Eisenstange geschlagen hatte. Der Sänger soll für seine Teilnahme eine Rekord-Gage von umgerechnet einer Million Euro erhalten haben (queer.de berichtete).
Anfangs galt George als Favorit der Show. "Es ist verdammt nochmal Zeit, dass ein schwuler Mann gewinnt", sagte er im Vorfeld (queer.de berichtete). Am Ende trat er aber doch nicht so extrovertiert wie offenbar vom TV-Sender erhofft auf und hatte auch nur kleinere Streitereien mit den anderen Promis. (cw)
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