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Bundesweite Befragung

Hälfte der Deutschen fordert schärfere Kritik an Katar

Laut ZDF-"Politbarometer" finden 31 Prozent der Wahlberechtigten die Verurteilung der Menschenrechts-Verletzungen im WM-Gastgeberland gerade richtig – für 49 Prozent ist sie jedoch nicht hart genug.


Am 20. November 2022 haben in Köln rund 300 Menschen für einen Boykott der Weltmeisterschaft in Katar demonstriert (Bild: Corinna Pucci)

  • 26. November 2022, 08:52h, noch kein Kommentar

Bei den Kontroversen um die Menschenrechtslage im WM-Ausrichterland Katar geht der Hälfte der Menschen in Deutschland die Kritik noch nicht weit genug. 49 Prozent halten sie laut dem am Freitag veröffentlichten "Politbarometer" für nicht hart genug, 31 Prozent für gerade richtig. Nur 14 Prozent halten sie für übertrieben.

Katar richtet derzeit die Fußballweltmeisterschaft aus. Das Turnier in dem Golfemirat ist wegen der dortigen Menschenrechtslage in Deutschland stark umstritten. In dem Land steht unter anderem Homosexualität unter Strafe, queere Menschen leben in ständiger Angst vor Verfolgung.

Das aktuelle "Politbarometers" basiert auf einer bundesweiten Befragung von knapp 1.300 Wahlberechtigten durch die Mannheimer Forschungsgruppe Wahlen. Die Interviews wurden zwischen Dienstag und Donnerstag geführt. (cw/AFP)