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Hamburg

Homofeindliche Schmierereien beim Adventsgottesdienst

Vor der Bugenhagenkirche im Hamburger Ortsteil Nettelnburg schrieben Unbekannte am Sonntag homophobe Sprüche und Bibelverse auf den Boden – die geschockten Gemeindemitglieder reagierten kreativ.


Die Bugenhagenkirche in Hamburg-Nettelnburg (Bild: Dirtsc / wikipedia)

In Hamburg ermittelt die Polizei nach homofeindlichen Schmierereien vor der Bugenhagenkirche im Ortsteil Nettelnburg. Direkt vor dem Eingang der evangelisch-lutherischen Gemeinde schrieben Unbekannte offenbar während des Adventsgottesdienstes mit Kreide homofeindliche Sprüche auf den Asphalt. "Homosexualität ist eine Sünde", war etwa zu lesen. Neben Bibelversen hieß es auch: "Wehe denen, die Böses gut und Gutes böse nennen."

Als die Schmierereien entdeckt wurden, reagierte viele Besucher*innen des Gottesdienstes laut einem Bericht der "Hamburger Morgenpost" empört. "Ein Konfirmand soll derart geschockt gewesen, dass er die Schriftzüge kurzzeitig mit seinem Körper abdeckte", schreibt die Lokalzeitung. Anschließend griffen Gemeindemitglieder selbst zur Kreide, um die homofeindlichen Botschaften ins Gegenteil zu verkehren. Nun war auf dem Pflaster zu lesen: "Homosexualität ist KEINE Sünde". Später wurden die Schmierereien komplett entfernt.

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"Die Schriftzüge sind die Meinung eines Einzelnen, nicht die Meinung unserer Kirche", erklärte ein Gemeinderat der Bugenhagenkirche gegenüber einem Reporter. Laut "Morgenpost" sollen während des Gottesdienstes Regenbogenfahnen statt Palmwedeln geschwenkt worden sein. Die Gemeinde selbst erstattete keine Anzeige. Die Polizei nahm die Ermittlungen nach Anfragen von Journalist*innen auf. (cw)

#1 PeerAnonym
  • 28.11.2022, 07:14h
  • Wie immer bei solchen durchgeknallten Schwachmaten: feige im Schutz der Dunkelheit rumschmieren, weil man bei Tag ein Looser ist.
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#2 GoshAnonym
  • 28.11.2022, 11:01h
  • Irgendwie finde ich es süß dass einer der Konfirmanden sich drauf legt, damit es keiner lesen kann. Schön dass es auch offene Kirchengemeinden gibt.
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