Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse TV-Tipps Termine
© Queer Communications GmbH
https://queer.de/?43944

Polizeibericht

Berlin: Polizei nimmt 16-jährigen transfeindlichen Gewalttäter fest

In einem Imbiss im Bezirk Neukölln wurde eine 27-jährige trans Frau am Sonntagabend aus einer Gruppe heraus beleidigt, bespuckt und geschlagen. Einer der mutmaßlichen Täter konnte geschnappt werden.


Symbolbild: Person in Handschellen (Bild: 4711018 / pixabay)

  • 28. November 2022, 10:46h 7 2 Min.

Ein Jugendlicher, der am Sonntagabend eine trans Frau in Berlin-Neukölln geschlagen haben soll, wurde durch Polizeieinsatzkräfte festgenommen. Das meldete die Polizei der Hauptstadt am Montagmittag.

Nach bisherigem Kenntnisstand betrat die 27-Jährige gegen 21 Uhr einen Imbiss an der Kreuzung Karl-Marx-Straße, Flughafenstraße und Fuldastraße und soll dort aus einer vier- bis fünfköpfigen Gruppe heraus beleidigt worden sein. Zudem sollen die Männer an ihren Armen gezogen haben, einer soll sie bespuckt und ein weiterer mit der Faust in ihr Gesicht geschlagen haben.

Die 27-Jährige wurde leicht verletzt

Alarmierte Polizeieinsatzkräfte nahmen noch in der Nähe einen tatverdächtigen 16-Jährigen fest. Er kam auf einen Polizeiabschnitt, wo er von einem Erziehungsberechtigen abgeholt werden musste. Die weiteren Personen aus der Gruppe entkamen.

Die 27-Jährige wurde leicht verletzt und will sich eventuell später noch ärztlich behandeln lassen. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt hat – wie bei Hasskriminalität üblich – die weiteren Ermittlungen übernommen. Nähere Angaben zu den Angreifern wurden im Polizeibericht nicht gemacht.

Berliner Polizei für queerfeindliche Gewalt sensibilisiert

Immer wieder gibt es aus Berlin Berichte über queerfeindliche Übergriffe, da die Berliner Polizei mögliche Hassverbrechen aufgrund der sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität gezielt publik macht und diese daher vergleichsweise häufig der Öffentlichkeit meldet.

Die Polizei und die Staatsanwaltschaft in der Hauptstadt haben eigene Ansprechpartner*innen für LGBTI. (cw/pm)

-w-

#1 Rabauke76Anonym
  • 28.11.2022, 12:23h
  • Ich wünsche der 27 jährigen gute Besserung. Es ist nicht " unglaublich", eher schon unfassbare Realität. Unsere " Kuscheljustiz" erledigt den " Rest". Die " Oma, die ein paar Möhren" klaut", wird mit BKA, LKA und Hubschrauber, direkt, nach Moabit geflogen. Huuura Deutschland. Der Geschädigten, jungen Frau, alles, alles Gute.
  • Direktlink »
#2 IsabellAnonym
  • 28.11.2022, 22:07h
  • Antwort auf #1 von Rabauke76
  • Hallo

    ich kann bei dem Erfolg der Polizei in keiner Weise irgendwas an Kuschel.. erkennen. Was in den nachfolgenden Verfahren passiert wird man sehen. So schlimm Gewaltverbrechen auch sind, ohne Rechtsstaat ist Alles nichts.
    Ich wünsche dem Opfer eine schnelle Genesung und alle Kraft für ihren weiteres Leben.

    Dat Isabell
  • Direktlink »
#3 TatiAnonym
  • 29.11.2022, 14:23h
  • Antwort auf #2 von Isabell
  • Das Hauptproblem unserer Justiz scheint zu sein, dass Transfeindlichkeit irgendwie nie als Tatmotiv anerkannt wird. Kenne bis jetzt keinen Fall, bei dem das der Hass Teil, der doch recht eindeutigen Hassverbrechen entschuldigt wurde von Gutachter*Innen und Richter*Innen, durch einfache Phrasen a la "ich bin doch gar nicht transphob, hatte nur zu viel getrunken" oder "ich bin doch selber ein bisschen queer, internalisierte whatever..." Weisst du ich darf mich vom Staat zwangsbegutachten lassen um nicht kriminelle Dinge zu tun, aber bei sowas reichen natürlich Selbstaussagen *sigh*
  • Direktlink »